Instrumentelle Befruchtung

Geräte und Instrumente zur instrumentellen Besamung von Königinnen: Schley- und Harbo-Apparate, Spritzen, Spitzen, Schläuche, Drohnenrähmchen und Verbrauchsmaterial. Bis 3.905 €.

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Instrumentelle Befruchtung

Instrumentelle Befruchtung

Die instrumentelle Besamung löst ein Problem, das keine andere Methode löst: den Vater zu kontrollieren. Bei natürlicher Paarung fliegt die Königin und paart sich mit den Drohnen, die da sind — und genau dort geht die halbe Selektion verloren.

Wofür sie wirklich eingesetzt wird

Sie ist keine Technik, um Königinnen in Menge zu erzeugen — dafür gibt es die Begattung in Ablegern, günstiger und schneller. Sie dient der Zuchtarbeit: Merkmale festigen, kontrollierte Kreuzungen, eine Linie erhalten oder Genetik prüfen, bevor sie vermehrt wird. Wer keine Linienbuchführung hat, braucht sie vermutlich nicht.

Was außer dem Gerät nötig ist

Das Gerät — Schley, Harbo — ist der sichtbare Teil, reicht aber nicht. Du brauchst zusätzlich:

  • Drohnenrähmchen (ab 1,95 €) — denn die Drohnen der gewünschten Linie müssen erzeugt werden, nicht eingesammelt.
  • Verbrauchsmaterial: Spritzen, Spitzen, Silikondichtschläuche und Reinigungsdrähte, ab 1,95 €. Sie nutzen sich ab und verunreinigen sich; ein laufender Posten.
  • CO₂ für die Narkose sowie Lupe oder Stereomikroskop mit gutem Licht.

Und was sich nicht kaufen lässt

Die Hand. Es ist eine Präzisionstechnik, die man durch Üben lernt, und die ersten Königinnen gehen verloren. Es gibt eigene Kurse, in Präsenz und online, und der Unterschied liegt nicht im Lehrplan: mit dem Gerät vor sich korrigiert dir jemand die Hand.

Bevor du 3.905 € in eine Ausrüstung steckst, kostet der Kurs einen Bruchteil und sagt dir, ob das etwas für dich ist.