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Rähmchen
Rähmchen aus Holz und Kunststoff in allen Maßen: Langstroth, Dadant, Layens, Halbzarge und Kieler-Begattungskästchen. Gerade, Hoffmann, gedrahtet und Premium mit Öse. Ab 0,95 €.
Beutentyp
Material
Marke
Preis
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0,00 € - 23,00 €
Ein Rähmchen kostet nicht, was auf dem Etikett steht: es kostet deine Abende
Zwischen einem einfachen Rähmchen und einem, das schon gedrahtet und gespannt kommt, liegen ein paar Cent, und fast alle kaufen das billige. Rechne vollständig: Drahten, Spannen und Einlöten dauert Minuten je Rähmchen, und in einem Betrieb mit fünfzig Völkern reden wir über Hunderte Rähmchen im Jahr zwischen Brutraum, Honigräumen und Erneuerung. Diese Cent kaufen Winterstunden, und Winterstunden sind auch Geld wert.
Und es ist kein einmaliger Kauf: Wachs wird zu etwa 20-30 % im Jahr erneuert, wenn man gesunde Waben will — das Rähmchen ist also ein laufendes Verbrauchsmaterial, keine Anfangsinvestition. Deshalb lohnt es, Maß und Lieferant einmal in Ruhe festzulegen und nicht ständig zu wechseln: ein Stand mit drei verschiedenen Rähmchenmaßen ist ein Stand, an dem man nie eine Wabe von einem Volk ins andere hängen kann — genau das, was man am Tag der Volksrettung am dringendsten braucht.
Rähmchen
Vor dem Preis muss das Maß stimmen, und beim Rähmchen lässt sich das Maß nicht aus dem Beutennamen ableiten: es gibt regionale Varianten, die nicht austauschbar sind.
Die Maße
- Langstroth — 42 × 20 cm. Dasselbe Rähmchen im Brut- und im vollen Honigraum, ihr großer Vorteil.
- Dadant — 42 × 27 cm im Brutraum und 42 × 13 cm in der Halbzarge. Brut- und Honigraum teilen sich das Rähmchen nicht.
- Layens — 35 × 30 cm, und Achtung auf die Variante „Castellón", ein anderes Maß.
- Halbzarge und Kieler-Kästchen — eigene Formate, ab 0,95 €.
Gerade, Hoffmann oder Premium
Das gerade (ab 0,95 €) ist das Basismodell und braucht einen separaten Abstandhalter. Das Hoffmann hat ihn im Seitenteil integriert: ein paar Cent mehr, ein Teil und ein Handgriff weniger je Rähmchen — auf eine ganze Beute gerechnet echte Zeit.
Das Premium mit Öse ergänzt eine Metallverstärkung dort, wo der Draht läuft, damit er beim Spannen nicht ins Holz schneidet. Das ist der Unterschied zwischen einem Rähmchen, das zehn Jahre hält, und einem, das nach drei aufgeht.
Senkrecht oder waagerecht gedrahtet
Waagerecht hält der Fliehkraft beim Schleudern besser stand, weil der Draht in der Richtung arbeitet, in die der Honig drückt. Senkrecht geht schneller zu drahten. Wer radial mit hoher Drehzahl schleudert, fährt waagerecht sicherer.
Holz oder Kunststoff
Kunststoff braucht weder Draht noch Wachs und lässt sich mit dem Hochdruckreiniger säubern, aber die Bienen nehmen ihn schlechter an als Holz mit Mittelwand, besonders bei kalter Wabe oder schwachem Volk. Wer selbst baut, sollte die Zeit rechnen: fünfzig Rähmchen drahten und wachsen ist ein Nachmittag, und das Material dafür steht unter Drahten und Wachsen.
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