Langstroth Beuten

Langstroth-Beuten komplett und in Teilen, dazu Rähmchen ab 1,05 €: gerade, Hoffmann, senkrecht oder waagerecht gedrahtet, Premium mit Öse und Kunststoff für den Halbhonigraum.

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Flugbrett aus Holz

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Langstroth Beutenblock

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Langstroth-Schaukasten

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Boden 10er Systembeute

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Joshua Ivars
Joshua Ivars
Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Imkerei arbeitet Joshua mit dem Nationalen Imkerkongress im wissenschaftlichen Ausschuss in den Bereichen Wirtschaft, Innovation und Nachhaltigkeit zusammen.

Hallo, Imker! Nach jahrelanger Arbeit mit verschiedenen Beutenmodellen muss ich sagen, dass die Langstroth meine Favoritin ist – und das nicht ohne Grund, schließlich ist sie weltweit am häufigsten im Einsatz.

Ich erkläre auch gerne warum: Ich liebe ihre Vielseitigkeit: Je nach Tracht kann man ganze oder halbe Honigräume verwenden, was perfekt für die Produktion sortenreiner Honige ist. Und wer in kälteren Regionen lebt, wie zum Beispiel im Norden Spaniens, wird feststellen, dass sie im Winter hervorragend funktioniert, da die Bienentraube schön kompakt bleibt.

Ein praktischer Tipp: Wenn ihr Anfänger seid, macht es euch nicht zu kompliziert. Die Langstroth eignet sich ideal zum Lernen, weil sie nahezu jede Betriebsweise ermöglicht. Zudem findet ihr Ersatzteile und kompatibles Zubehör in jedem Imkereibedarf, was die tägliche Arbeit erheblich erleichtert.

Langstroth Beuten - Onlineshop für Imkereibedarf

Langstroth Beuten

Die Langstroth ist die vertikale Beute mit 10 Waben und die weltweit verbreitetste. Ihre Zahl: Rähmchen 42 × 20 cm und eine Zarge von rund 42 Litern.

Warum sie gewählt wird

Weil sie dasselbe Rähmchen im Brutraum und im vollen Honigraum verwendet. Was nach Detail klingt, erlaubt es, eine Wabe ohne Nachdenken nach oben oder unten zu hängen, nur eine Sorte Mittelwand zu kaufen und für alles denselben Ersatz zu haben. Bei Dadant teilen Brut- und Honigraum das Maß nicht.

Sie passt gut zu Honigraumgabe, Wanderung und Ablegerbildung. Ihre zwei Grenzen: der Brutraum kann in der Vollentwicklung knapp werden — viele überwintern zweizargig — und sie verlangt Lagerplatz für Honigräume und nicht aufgesetzte Waben.

Die Rähmchen, wo die eigentliche Entscheidung liegt

  • Gerade (ab 1,05 €) — das Basismodell. Braucht einen Abstandhalter.
  • Hoffmann (1,35 €) — hat den Abstandhalter im Seitenteil integriert. Dreißig Cent mehr, ein Teil und ein Handgriff weniger je Rähmchen.
  • Senkrecht oder waagerecht gedrahtet — waagerecht hält der Fliehkraft beim Schleudern besser stand, senkrecht ist schneller gedrahtet. Beide kommen bereits gespannt.
  • Premium mit Öse (1,15 €) — die Öse verhindert, dass der Draht beim Spannen ins Holz schneidet.
  • Kunststoff für den Halbhonigraum (1,99 €) — kein Drahten, kein Wachsen, aber die Bienen nehmen ihn schlechter an als Holz mit Mittelwand.

Wer die Rähmchen selbst baut, sollte die Zeit mitrechnen: fünfzig Rähmchen drahten und wachsen ist ein Nachmittag. Das gespannte Premium ist je Stück teurer und je Stunde günstiger.

Hast du Fragen zu Langstroth Beuten?

Welche Merkmale hat die Langstroth-Beute?

Die Langstroth-Beute, 1851 von Lorenzo Lorraine Langstroth erdacht, ist modular und erweiterbar. Sie besteht aus einem Boden, einer oder mehreren Zargen für die Brut, Honigräumen für den Honig, Rähmchen, an denen die Bienen die Waben bauen, und einem Deckel. Grundlage ist das Prinzip des „Bienenabstands": genau das Maß, das die Bienen frei durchlaufen lässt — weit genug, dass sie keine Wachsbrücken bauen, und eng genug, dass sie es nicht verkitten.

Wie viele Bienen leben in einer solchen Beute?

Eine Langstroth-Beute kann auf dem Höhepunkt der Saison zwischen 30.000 und 60.000 Bienen beherbergen, je nach Jahreszeit und Gesundheit des Volkes.

Was wiegt eine Beute mit beweglichen Waben, leer oder voll?

Eine leere Langstroth-Beute wiegt meist zwischen 20 und 25 Kilo. Mit Honig und Bienen kann sie über 40 Kilo erreichen, je nachdem, wie viel Honig in den Rähmchen eingelagert ist.

Wie viel Honig bringen diese modularen Beuten?

Eine gut geführte Langstroth-Beute kann pro Saison zwischen 20 und 30 Kilo Honig bringen, wobei dies von Witterung und Trachtangebot abhängt.

Welche Maße hat eine Langstroth-Beute?

Die Maße einer Langstroth-Beute können abweichen, doch in der Regel misst die Zarge beziehungsweise der Brutraum für 10 Rähmchen etwa 430 mm in der Breite, 515 mm in der Länge und 240 mm in der Höhe.

Bei den Honigräumen gibt es Varianten. Manche Imker nehmen Honigräume in derselben Größe wie die Zarge, andere bevorzugen Halbzargen. Bei Halbzargen bleiben Länge und Breite gleich, die Höhe kann je nach Hersteller schwanken, meist zwischen 15 und 17 cm.

Die Böden der Langstroth-Beuten sind auf die Zarge abgestimmt, ihre Maße betragen daher üblicherweise 51,5 cm Länge auf 43 cm Breite.

Wie viele Rähmchen hat eine Langstroth-Beute?

Der Langstroth-Brutraum ist normalerweise für 10 Rähmchen ausgelegt. Ebenso bieten die aufgesetzten Honigräume meist Platz für 10 Rähmchen. Manche Imker setzen jedoch Halbzargen mit 8 oder 9 statt 10 Rähmchen ein: Das ergibt dickere Waben und schafft mehr Platz für Honig.

Aus welchen Materialien werden Langstroth-Beuten gebaut?

Langstroth-Beuten werden vor allem aus Kiefer, Fichte oder Zeder gefertigt. Daneben gibt es Ausführungen aus Styropor und Kunststoff, die eine bessere Wärmedämmung und Haltbarkeit bieten.

Eignet sich diese Beute für Anfänger?

Ja, ihr intuitiver, modularer Aufbau ist ideal für Anfänger. Zudem gibt es reichlich Informationen und Material, die den Einstieg erleichtern.

Worin unterscheidet sich Langstroth von Layens oder Dadant?

Die Langstroth-Beute zeichnet sich durch ihren senkrechten Aufbau mit austauschbaren Honigräumen aus und ist weltweit die verbreitetste. Die Dadant hat einen größeren Brutraum und wird in Frankreich wegen ihrer hohen Erträge bevorzugt. Die Layens mit ihrer waagerechten Bauweise ohne Honigräume ist im spanischen Mittelmeerraum verbreiteter.

Welche Pflege braucht diese Beute?

Dazu gehören regelmäßige Durchsichten, die Kontrolle von Schädlingen wie der Varroamilbe, das Ersetzen beschädigter Rähmchen sowie eine der Jahreszeit angepasste Belüftung und Dämmung.

Was unterscheidet eine Langstroth-Standbeute von einer Wanderbeute?

Es ist ein Unterschied im Bau, nicht im Standort. Die Langstroth-Standbeute hat den Boden als eigenes Teil und glatte Zargen mit eingefrästem Griff. Die Wanderbeute hat den Boden fest am Brutraum und Leisten, die rundum vorstehen — dort greifen Kran oder Zange zu, ohne dass sie auseinanderfällt — und kein vorstehendes Anflugbrett, damit sie sich dicht stapeln lässt.

Standbeute heißt nicht, dass du sie nicht bewegen kannst: Befestigungsklammern zwischen den Teilen machen ein Ganzes daraus, und sie fährt genauso mit. Bei Langstroth, wo die Saison aus Aufsetzen und Abnehmen von Honigräumen besteht, arbeitet es sich mit der Standbeute angenehm; die Wanderbeute lohnt, sobald du viele Völker versetzt und maschinell lädst.