Imkerhandschuhe

Imkerhandschuhe aus Nitril, PVC, Leder und Skay, von 2,75 € bis 47,50 €. Vom feinfühligen Einweghandschuh bis zum Stulpenmodell für intensives Arbeiten.

Sortiert nach:

Latex-Gummihandschuhe

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91 bewertungen

Nitrilhandschuh (grün)

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26 bewertungen

PVC-Handschuh (blau)

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5 bewertungen

Skay-Handschuh

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2 bewertungen
Joshua Ivars
Joshua Ivars
Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Imkerei arbeitet Joshua im wissenschaftlichen Komitee des nationalen Imkerkongresses im Bereich Innovation und Nachhaltigkeit mit.

Wie man Imkerhandschuhe auswählt

Imkerhandschuhe werden nicht nur danach gewählt, „nicht gestochen zu werden“. Sie werden nach dem Gleichgewicht zwischen Schutz, Tastgefühl, Komfort und Art der Arbeit gewählt. Ein sehr dicker Handschuh gibt Sicherheit, besonders am Anfang, aber er kann dich auch ungeschickter machen: Du handhabst die Rähmchen schlechter, zerdrückst mehr Bienen und das Volk kann nervöser werden. Für einen Anfänger würde ich meist empfehlen, mit einem Lederhandschuh mit Stulpe zu beginnen, weil er Hand, Handgelenk und Unterarm gut schützt. Für einen erfahreneren Imker oder für Arbeiten, bei denen du mehr Präzision brauchst, würde ich Handschuhe aus Nitril, Latex oder dünnem Leder ansehen, immer unter der Annahme, dass mehr Tastgefühl in der Regel weniger Barriere gegen Stiche bedeutet.

Mein Rat ist, das Material nach dem tatsächlichen Gebrauch zu wählen. Lederhandschuhe, besonders wenn sie aus dünnem oder gut verarbeitetem Leder sind, bieten ein schwer zu übertreffendes Tastgefühl und einen sehr guten Schutz; allerdings kann ein Stachel im Leder des Handschuhs stecken bleiben, und man sollte sie nach der Arbeit kontrollieren. Die aus Nitril eignen sich sehr gut für alle, die Hygiene, einfache Reinigung und Feingefühl suchen, aber wenn sie dünn oder zu eng sind, schützen sie weniger. Die aus Latex sind flexibel und bequem, auch wenn sie nicht immer dieselbe Haltbarkeit haben. Und die aus Baumwolle können Komfort und Atmungsaktivität bieten, aber ich würde sie nicht als einzigen Schutz bei verteidigungsbereiten Völkern verwenden. Vor dem Kauf würde ich auf die Größe, die Länge der Stulpe, die Passform am Handgelenk, die Atmungsaktivität, die einfache Reinigung und das tatsächliche Maß an Tastgefühl achten. Für mich ist der beste Handschuh nicht der am stärksten gepanzerte: Es ist der, mit dem du ruhig arbeiten kannst, ohne an Feingefühl zu verlieren oder das Volk zu strapazieren.

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Imkerhandschuhe

Der Handschuh ist das Teil, an dem Schutz und Gefühl gegeneinander arbeiten. Je mehr er schützt, desto weniger spürst du — und in der Imkerei heißt spüren, keine Bienen zu zerdrücken.

Die Materialien, von viel Gefühl zu viel Schutz

  • Nitril (ab 2,75 €) — der dünnste und der mit dem meisten Gefühl. Häufig gewechselt, nimmt er keine Gerüche von einer Durchsicht zur nächsten mit und ist das Mittel der Wahl beim Umgang mit Königinnen und beim Umlarven. Er schützt wenig: er funktioniert, weil du besser arbeitest und weniger provozierst.
  • Nitril 0,40 mm (7,50 €) — der Mittelweg, genug Gefühl und etwas Barriere.
  • PVC (6,90 €) — abwaschbar, wasserdicht und günstig. Klebt bei Schweiß leicht.
  • Leder und Skay mit Stulpe — maximaler Schutz, lange Stulpe, die über dem Ärmel schließt. Das Richtige bei nervösem Volk oder langem Eingriff.

Das Detail, das entscheidet: das Handgelenk

Die meisten Stiche an der Hand kommen nicht durch den Handschuh, sondern am Übergang zum Ärmel herein. Ein Stulpenhandschuh löst das konstruktiv; beim kurzen Handschuh schließt man mit Baumwollstulpen oder Gummi, zu finden unter Bekleidung.

Ein selten genanntes Argument für dünn

Ein dicker Handschuh macht ungeschickt, und Ungeschick tötet und reizt Bienen. Viele erfahrene Imker arbeiten genau deshalb mit dünnem Nitril: sie bekommen mehr Stiche und provozieren weit weniger. Für Einsteiger ist das keine Empfehlung — dort zählt Sicherheit mehr — aber es erklärt, warum der teure Handschuh nicht immer der beste ist.

Und praktisch: Lederhandschuhe halten den Geruch eines Stichs fest, und das ist Alarmpheromon. Wirst du gestochen, wasche sie vor dem nächsten Volk. Die komplette Ausrüstung steht unter Imkeranzüge.