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Imkeranzüge
Imkeranzüge von 16,95 € bis 425 €: Hosen, Jacken und Ganzkörperanzüge, aus Baumwolle, Doppel-Polyamid und belüftetem Gewebe, mit rundem, eckigem oder Fechtschleier.
Marke
Handschuh- und Anzugmaterial
Preis
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12,00 € - 370,00 €
Wie man den Imkeranzug auswählt
Ein Imkeranzug wird nicht nur danach gewählt, „nicht gestochen zu werden“. Er wird nach dem Gleichgewicht zwischen Schutz, Komfort, Belüftung und Bewegungsfreiheit gewählt. Zunächst empfehle ich meist einen Ganzkörperanzug statt einer Bluse, weil er Knöchel, Taille, Handgelenke und Hals besser verschließt, also die Stellen, an denen sich die Bienen am ehesten hineinschmuggeln. Wenn du wenige Völker und in nicht zu heißen Gegenden arbeitest, kann ein einfacher Anzug aus Baumwolle oder Baumwoll-Polyester ausreichen. Baumwolle ist meist angenehmer und atmungsaktiver, auch wenn sie, wenn du stark schwitzt, Feuchtigkeit aufnimmt und schwer werden kann. Stoffe mit Polyester oder Polyamid trocknen meist schneller und halten dem Gebrauch gut stand, aber man sollte darauf achten, dass das Design gut belüftet.
Mein Rat ist, nicht nur auf die Dicke des Stoffes zu achten. Es gibt Details, die viel mehr ausmachen: zuverlässige Reißverschlüsse, gut schließende Klettverschlüsse, ein Schleier mit guter Sicht, eng anliegende Bündchen, eine bequeme Taille, gut geschützte Knöchel und stabile Nähte. Der runde Schleier bietet einen guten Abstand zum Gesicht und ist meist bequem; der Fechtmasken-Typ bietet eine sehr gute frontale Sicht und ist praktisch für präzises Arbeiten. Wenn du im Sommer viele Völker durchsiehst, würde ich ohne Zögern zu einem belüfteten Anzug greifen: bei Hitze zu arbeiten lässt dich hetzen, Fehler machen und das Volk mehr stören. Und hier beziehe ich Stellung: Ich würde nicht den billigsten Anzug kaufen, wenn du dich darin dann unwohl oder unsicher fühlst. Ein guter Anzug macht dich nicht zum besseren Imker, aber er lässt dich ruhiger, langsamer und mit weniger Fehlern arbeiten. Für die Velutina oder die Nestentfernung würde ich speziellen Schutz verwenden, keine normale Imkerbekleidung.
Imkeranzüge
Hier entscheidet nicht die Stoffdicke: es entscheidet, wo er schließt. Die meisten Stiche, die Imker im Anzug abbekommen, kommen an Handgelenken, Fußgelenken und an der Verbindung von Schleier und Kragen hinein. Bevor du auf den Preis schaust, schau auf diese drei Stellen.
Wie viel Bedeckung du brauchst
- Hose einzeln (ab 16,95 €) — für alle, die schon eine Jacke haben oder nur die untere Hälfte erneuern wollen.
- Jacke (ab 28,50 €) — deckt ab der Taille aufwärts, mit integriertem Schleier. Schnell an- und ausgezogen, das Übliche für eine kurze Durchsicht.
- Ganzanzug (ab 27,95 € in Baumwolle, 42 € in Polyamid) — ein Stück, keine Naht an der Taille. Lohnt sich, wenn du stundenlang draußen bist oder das Volk gereizt ist.
Der Stoff richtet sich nach der Temperatur, nicht nach der Sicherheit
Baumwolle ist der Klassiker: günstig, waschbar und im Schatten kühl, saugt sich aber mit Schweiß voll. Doppel-Polyamid hält mehr aus und trocknet schneller. Und die belüfteten Anzüge (49,95 € bis 199,75 €) haben ein dreilagiges Netz, das Luft durchlässt. Keiner der drei macht dich immun gegen Stiche: sie ändern den Komfort und wie lange du arbeiten kannst, nicht die Garantie.
Den Schleier wählst du nach der Sicht
Der runde gibt volles Sichtfeld und hält das Netz gut vom Gesicht weg. Der eckige ist kompakter und stört weniger zwischen den Zargen. Der Fechtschleier ist steif, fällt nicht aufs Gesicht und sitzt an fast allen belüfteten Anzügen. Einzeln gibt es sie unter Schleier und Zubehör, ab 8,90 €.
Sonderfälle
Wer unter Asiatischer-Hornissen-Druck arbeitet, kommt mit einem normalen Imkeranzug nicht aus: es gibt spezielle Anti-Velutina-Anzüge ab 369,95 €, und der Preissprung hat einen konkreten Grund. Für Kinder gibt es Junior-Größen, und komplett ist die Ausrüstung erst mit Stiefeln, an denen sich der Hosensaum schließen lässt.
Was ist ein Imkeranzug?
Ein Imkeranzug ist ein spezielles Kleidungsstück, das den Imker bei der Arbeit am Volk vor Bienenstichen schützt. Diese Anzüge bedecken den ganzen Körper und bestehen aus Materialien, die Bienen mit ihrem Stachel nicht ohne Weiteres durchdringen. In der Regel gehört ein Gitter oder Schleier um Kopf und Gesicht dazu, der die Sicht erhält und zugleich Gesicht und Hals schützt.
Zum Anzug gehören immer Schutzhandschuhe für die Hände sowie Gamaschen und hohe Stiefel, um Knöchel und Füße zu schützen.
Imkerbekleidung gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, doch alle verfolgen dasselbe Ziel: größtmöglichen Schutz vor Stichen.
Warum ist der Imkeranzug weiß?
Der Imkeranzug ist vor allem aus zwei Gründen weiß:
Das Sehen der Bienen: Bienen sehen die Farbe Rot nicht und reagieren empfindlich auf Farben im ultravioletten, blauen und grünen Bereich. Weiß oder helle Farben nehmen sie als weniger bedrohlich wahr als dunkle. Die natürlichen Feinde der Bienen — etwa Bären und Dachse — sind meist dunkel, ein weißer Anzug senkt also die Wahrscheinlichkeit, als Bedrohung eingestuft zu werden.
Temperaturregelung: Weiß reflektiert das Sonnenlicht, statt es aufzunehmen, und hält den Imker bei starker Sonne kühler. Das ist in der Imkerei besonders wichtig, weil die Arbeit oft bei Hitze stattfindet und ein vollständiger Anzug recht dick und warm sein kann.
Der Imkeranzug ist also weiß, um die von den Bienen wahrgenommene Bedrohung möglichst gering zu halten und den Imker bei der Arbeit kühl zu halten.
Wie nennt man die Imkerkleidung?
Das Kleidungsstück des Imkers trägt je nach Gegend und je nach gemeintem Teil verschiedene Namen.
Imkeranzug ist der gängige Ausdruck für das ganzteilige Kleidungsstück, das von den Knöcheln bis zum Hals reicht. Ebenso gebräuchlich ist Overall, der denselben Schnitt meint.
Ist nur das Oberteil gemeint — jenes, an dem der Schleier sitzt —, spricht man von Imkerjacke oder Imkerbluse. Und das Gitter, das das Gesicht schützt, heißt Schleier; er kann rund (Fechtmaskenschleier) oder eckig sein.
Im spanischen Sprachraum hört man außerdem buzo de apicultor in Spanien und weiten Teilen Lateinamerikas sowie chamarra de apicultor für die Jacke in manchen Regionen.
Welche Verschlüsse haben Imkeranzüge?
Imkeranzüge sind auf größtmögliche Sicherheit und Bequemlichkeit ausgelegt. Meist haben sie hochwertige Reißverschlüsse, kombiniert mit Übertritten und Klettverschlüssen, damit sie sich nicht versehentlich öffnen. Dazu kommen Gummizüge an Handgelenken und Fußknöcheln für einen engen Sitz, durch den keine Bienen schlüpfen.
Sind Handschuhe und Schuhe im Anzug enthalten?
In der Regel wird der Imkeranzug einzeln verkauft, damit jede Imkerin und jeder Imker die Handschuhe und Schuhe wählen kann, die am besten zu den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben passen.
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Beecomplet® Frühling 14 Kg
Schutzanzug mit rundem Schleier
Oxalsäure 99 % 1kg
Mittelwände 5kg
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Promotor L Apis 1 Liter