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Bienenfuttergeräte
Futtertröge für Deckel, Rähmchen und Flugloch sowie Candisac, aus Kunststoff und mit einzeln erhältlichen Ersatzteilen. Von 0,49 € für den Deckel bis 1.595 € für Werkstattgerät.
Wie man den Bienenfütterer auswählt
Ein Bienenfütterer wird nicht nur nach dem Fassungsvermögen gewählt; er wird nach dem Beutentyp, der Jahreszeit, dem Futter, das du geben wirst, und der tatsächlichen Volksstärke gewählt. Im Frühjahr mit Flüssigsirup zu reizen ist nicht dasselbe wie im Herbst oder Winter Vorräte mit festem Futter aufrechtzuerhalten. Der übliche Fehler ist zu denken, es reiche, „Futter hinzustellen“, und fertig. Wenn das Futter weit von der Traube entfernt ist, wenn das Volk schwach ist, wenn es kalt ist oder wenn der Fütterer Verschüttungen erleichtert, kannst du genau das Gegenteil erreichen: mehr Räuberei, gegorenen Sirup, ertrunkene Bienen oder Futter, das sie nicht aufnehmen. Für mich muss ein guter Fütterer den Bienen erlauben, sicher zu fressen, ohne auszukühlen, ohne die Beute zu verschmutzen und ohne mehr als nötig öffnen zu müssen.
Mein Rat ist, das System nach dem Verwendungszweck zu wählen. Für Sirupe würde ich gut geschützte, leicht zu reinigende Fütterer mit gutem Zugang für die Bienen und geringem Ertrinkungsrisiko ansehen. Bei Magazinbeuten sind Aufsatzfütterer meist sehr praktisch, weil sie nahe an der warmen Zone sitzen und schnelles Arbeiten erlauben. Bei Layens muss man genauer überlegen, denn die geschlossenen Oberträger und die obere Belüftung können den Zugang erschweren und Futterteige austrocknen, wenn sie nicht gut platziert sind. Fluglochfütterer können für gelegentliche Zwecke oder kleine Völker dienen, aber man muss auf Räuberei achten. Und hier beziehe ich Stellung: Ich würde nicht mit aufgesetzten, für die Ernte bestimmten Honigräumen füttern, und ich würde keine schmutzigen Fütterer verwenden, „weil es ja nur Zucker ist“. Gut gemachte Fütterung hilft; schlecht gemachte Fütterung schwächt. Vor dem Kauf würde ich Kompatibilität, Kapazität, Zugang, Reinigung, Stabilität, Verschluss, Verschüttungsrisiko und einfaches Nachfüllen prüfen. Der beste Fütterer ist der, der zu deiner Betriebsweise passt und es dem Volk erlaubt, das Futter zu nutzen, ohne Probleme hinzuzufügen.
Bienenfuttergeräte
Den Futtertrog wählst du danach, wie weit du die Beute öffnen willst, und danach, was du gibst. Diese zwei Fragen schließen fast alles aus.
Die Bauarten und was sie lösen
- Deckelfütterer — der gebräuchlichste. Fasst viel, wird ohne Wabenkontakt nachgefüllt und stört das Volk nicht. Das Richtige, um im Herbst Sirup in Menge zu geben.
- Rähmchenfütterer — nimmt den Platz einer Wabe im Brutraum ein. Weniger Volumen, dafür direkt an der Traube: in der Kälte erreicht das Volk ihn, während es zu einem Deckelfütterer nicht hochziehen würde.
- Fluglochfütterer — schnell und ohne Öffnen, aber vor den Augen der Nachbarvölker. In der Trachtlücke der einfachste Weg zur Räuberei: vorsichtig einsetzen und nie am hellen Tag bei hungrigem Stand.
- Candisac (0,50 €) — Futterteigbeutel auf die Oberträger. Für Winter und Notfälle: nichts läuft aus, und nichts muss das Volk eindicken.
Flüssig oder fest, nach der Temperatur
Bei Kälte kann das Volk Sirup nicht verarbeiten: es nimmt ihn nicht ab, oder es nimmt ihn und dickt ihn nicht ein — und schon hast du Feuchtigkeit in der Beute. Deshalb ist Futterteig die Winteroption und Sirup die der Saison. Was du gibst, steht unter Futter, und Eiweißfutter ist etwas anderes, das nicht hier hineingehört.
Zwei praktische Details
Dass die Bienen nicht ertrinken. Ein Trog ohne Rampe, Schwimmer oder Gitter ertränkt Bienen, und zwar viele. Prüfe, ob das Modell so etwas hat, oder rüste nach.
Und dass es Ersatzteile gibt: Deckel, Cabochons und weiße Teile gehen verloren und brechen, hier sind sie einzeln ab 0,49 € zu haben. Ein Deckelfütterer ohne seinen Deckel taugt zu nichts, und zwei Reserveteile sind günstiger als ein neuer Trog.
Was ist ein Futtergerät für Bienen und wozu dient es?
Mit einem Futtergerät lässt sich Zusatzfutter kontrolliert anbieten, wenn die Vorräte oder das natürliche Trachtangebot für das jeweilige imkerliche Ziel nicht ausreichen. Das Futtergerät allein entscheidet nicht, ob es um Erhaltung oder Reizung geht: Maßgeblich sind Futterart, Menge, Häufigkeit und Zeitpunkt.
Fluglochfütterer lassen sich leicht nachfüllen, setzen das Futter aber stärker nach außen frei und können Räuberei begünstigen. Futtertaschen bringen Sirup nah ans Volk, belegen jedoch den Platz eines Rähmchens. Deckel- oder Zargenfütterer bieten mehr Volumen; manche nehmen Flüssig- und Festfutter auf. Unabhängig vom Typ müssen Undichtigkeiten vermieden, ein sicherer Zugang ermöglicht und die Portion so bemessen werden, dass sie nicht verdirbt.
Wie versorge ich Bienen sicher mit Wasser?
Stelle besonders vor Hitze- oder Trockenperioden eine verlässliche Quelle mit sauberem Wasser bereit. Verwende ein flaches Gefäß oder eine Tränke mit langsamer Nachspeisung und lege Steine, Korkstücke, ein Gitter oder eine andere raue Landefläche hinein, damit die Bienen nicht ins Wasser fallen.
Der Platz sollte sonnig und geschützt sowie von Menschen- und Tierwegen, aufbereitetem Wasser, Gülle und anderen Verunreinigungsquellen entfernt sein. Kontrolliere den Wasserstand, reinige das Gefäß und erneuere das Wasser, um Algen, Schmutz und Stechmücken zu begrenzen. Haben sich die Bienen an die Tränke gewöhnt, sollte sie möglichst in derselben Zone verfügbar bleiben.
Wie baue ich eine Bienentränke?
Die einfachste Lösung ist eine breite, flache Schale, deren Oberfläche weitgehend mit Steinen, Korkstücken oder schwimmenden Elementen bedeckt ist. Möglich ist auch ein lebensmittelechter Vorratsbehälter, der Wasser langsam auf eine zugängliche Fläche abgibt, ohne dass die Bienen in den Behälter gelangen.
Prüfe, ob die Konstruktion stabil ist, keine scharfen Kanten hat und die Landeflächen nicht untergehen. Stelle sie vor der Hitzeperiode und fern von belasteten oder stark begangenen Bereichen auf und halte das Wasser sauber. Es geht nicht darum, eine große Menge unbeaufsichtigt zu lagern, sondern um eine zugängliche Wasserstelle, die regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden kann.
Wie baue ich ein einfaches Futtergerät für Bienen selbst?
Geeignet sind ein lebensmittelechtes Glas oder Gefäß, ein dicht schließender Deckel und sehr kleine Löcher, durch die die Bienen den Sirup aufnehmen. Drehe das gefüllte Gefäß vor dem Einsetzen über einer Schale um und teste mit Wasser, ob es nicht dauerhaft tropft: Eine Undichtigkeit in der Beute kann Bienen und Rähmchen durchnässen, außen austretender Sirup fördert Räuberei.
Bringe es geschützt, standsicher und für das Volk erreichbar an; füttere nur eine Menge, die frisch verbraucht wird, und reinige den Behälter nach jedem Einsatz. Die Zusammensetzung muss zum Ziel passen und darf nicht improvisiert werden. Verwende keinen Honig mit unbekanntem Bienengesundheitsstatus und füttere nicht bei aufgesetzten Honigräumen für die Vermarktung. Ein zur Beute passendes Handelsprodukt verringert Montagefehler und Leckagen.
Welche Arten von Futtergeräten gibt es?
Fluglochfütterer: Sirup lässt sich ohne Öffnen der Beute kontrollieren und nachfüllen, ist aber Temperaturschwankungen und Räuberei stärker ausgesetzt. Futtertaschen: ersetzen ein Rähmchen und bringen Flüssigfutter nah an die Bienen; eine Schwimmhilfe, Aufstiegshilfe oder ein anderer Ertrinkungsschutz ist erforderlich. Deckel- oder Zargenfütterer: bieten gutes Volumen und schützen das Futter; manche haben getrennte Bereiche für Flüssig- und Festfutter. Futterbeutel: sind günstig und liegen über den Rähmchen, müssen jedoch sorgfältig gelocht, abgestützt und verschlossen werden, damit nichts ausläuft.
Die Wahl richtet sich nach Futterform, benötigtem Volumen, Witterung, Räubereirisiko und Kompatibilität mit der Beute.
Wie wähle ich das passende Futtergerät für meine Beute?
Beantworte zuerst vier Fragen: Welches Futter soll gegeben werden, wie viel braucht das Volk, wie oft kannst du kontrollieren und wie hoch ist das Räubereirisiko? Für Sirup und kleine Portionen kann eine Futtertasche passen; bei größerem Volumen und mehr Schutz ist ein Deckel- oder Zargenfütterer oft praktisch. Ein Fluglochfütterer ist leicht zu befüllen, bei Räuberei, Kälte oder starker Exposition aber weniger geeignet.
Prüfe außerdem, ob das Gerät zur Beute passt, die Bienen ohne Ertrinkungsgefahr ans Futter gelangen und es gründlich gereinigt werden kann. Ein gutes Futtergerät gibt die vorgesehene Portion ohne Leckage ab und lässt den Verbrauch erkennen; es ist nicht automatisch das Modell mit dem größten Volumen.
Welche Futterarten werden in Futtergeräten angeboten?
Futtergeräte werden vor allem für Flüssigfutter wie Energiesirup eingesetzt. Einige Deckel- oder Zargenfütterer können in einem getrennten Bereich auch Fondant, Futterteig oder Proteinfutter aufnehmen. Festfutter lässt sich direkt über die Rähmchen legen, wenn Verpackung und Anwendungshinweise dies vorsehen.
Die Formen sind nicht beliebig austauschbar: Sirup braucht einen dichten Behälter und Ertrinkungsschutz, während ein Teig eine aufnehmbare Konsistenz behalten und nah am Bienensitz liegen muss. Beachte die Angaben zu Futter und Futtergerät und mische Produkte erst, nachdem ihre Verträglichkeit bestätigt wurde.
Sollte ein Futtergerät das ganze Jahr über eingesetzt werden?
Nicht als feste Routine. Ein Futtergerät deckt einen konkreten Bedarf: Vorräte verstärken, wenn natürlicher Eintrag fehlt, eine geplante Reizfütterung aufrechterhalten oder einen festgestellten Mangel ergänzen. Wird das Ziel erreicht oder setzt ausreichender natürlicher Eintrag ein, wird nicht weiter nachgefüllt beziehungsweise das Gerät entfernt.
Dauerhaft verfügbares Futter ohne Volkskontrolle kann ein Problem mit Vorräten oder Volksstärke verdecken, Räuberei fördern und zur Einlagerung von Sirup führen. Prüfe vor jeder Fütterung Vorräte, Brut, Pollen, Volksstärke, Wetter und Gesundheitszustand und füttere nicht bei aufgesetzten Honigräumen, die für vermarkteten Honig bestimmt sind.
Wie oft sollte ich das Futtergerät nachfüllen?
Einen allgemeingültigen Rhythmus gibt es nicht; entscheidend sind Portionsgröße, Volksstärke, Wetter, Futterart und Ziel. Bei Flüssigfutter sollte die erste Gabe früh kontrolliert werden, um den Verbrauch zu ermitteln und weitere Portionen anzupassen. Als technischer Richtwert sollte eine Portion in etwa 3–4 Tagen aufgenommen werden können. Bleibt Sirup länger stehen, prüfe vor dem Nachfüllen Position, Volksstärke und mögliche Gärungsanzeichen.
Bei Fondant oder Futterteig ist zu prüfen, ob das Futter noch erreichbar ist, weder ausgetrocknet noch feucht oder verschimmelt ist und weiterhin nah am Bienensitz liegt. Nach Kalender nachzufüllen, ohne den Verbrauch zu prüfen, erhöht das Risiko von Verderb und Leckagen.
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