Du öffnest das Futtergerät zum Nachfüllen und findest Bienen, die an der Oberfläche kleben und ertrunken sind. Diese Steine verhindern einen großen Teil davon: Sie kommen vor dem Einfüllen der Flüssigkeit auf den Boden des Futtergeräts oder der Tränke und steigen beim Auffüllen nach oben, wo sie eine schwimmende Insel bilden, auf der die Bienen landen und trinken. Sie bestehen aus natürlichem Vulkanglas mit einer von Poren durchsetzten Oberfläche —genau diese Porosität hält sie oben— und kommen im Sack zu 8 Litern mit Steinen von 1 bis 3 cm.
Schau auf den Boden deines Futtergeräts, nicht auf sein Fassungsvermögen. Da die Steine schwimmen und mit dem Füllstand nach oben steigen, musst du die Flüssigkeitsoberfläche abdecken und nicht das Volumen: ein schmaler 5-Liter-Eimer braucht deutlich weniger Steine als ein breites Futtergeschirr gleicher Kapazität. Deshalb ist die Angabe pro Sack —rund 4 Völker— ein Richtwert und hängt vom Gebinde ab. Die praktische Regel gibt der Hersteller selbst vor: den Boden vollständig bedecken, bevor du den Sirup einfüllst. Bleiben nach dem Auffüllen offene Flüssigkeitslücken zwischen den Steinen, hast du zu wenig genommen.
Die Frage vor dem Kauf: Lässt dein Futtergerät eine offene Flüssigkeitsoberfläche frei, an die die Bienen herankommen? Wenn ja —Futtereimer, Aufsatz- oder Schalenfuttergerät, Tränke, Freilandtränke—, dann bringen die Steine etwas. Hat es dagegen bereits einen eigenen Schwimmer oder geriffelte Innenwände, ist der Zugang ab Werk gelöst und die Steine bringen nichts dazu; schau vorher nach, denn nicht jede Futtertasche hat einen. Bei Flugloch- oder Stülpgläsern gibt es keine offene Oberfläche zum Ertrinken: dort sind sie überflüssig. Sie funktionieren mit Sirup genauso wie mit Wasser: außerhalb der Fütterungszeit wandern sie in die Tränke, die in einem trockenen Sommer genauso viel leistet wie das Futtergerät.
Der übliche Behelf —Stroh, Zweige, Kork, Korken oder Styropor— funktioniert, hat aber seinen Haken: Stroh und Holz saugen sich voll und fangen im Sirup an zu gären, und alles sehr Leichte wird von den Bienen selbst beiseitegeschoben oder in einer Freilandtränke vom Wind fortgetragen. Der Stein hat genau das richtige Gewicht: er schwimmt, fliegt aber nicht davon. Und da er in der Flüssigkeit weder aufweicht noch zerfällt, lässt er sich Saison für Saison wiederverwenden. Der Hersteller gibt an, dass eine Reinigung nach dem Gebrauch normalerweise nicht nötig ist; wenn du magst, spülst du sie vor dem Einlagern mit Wasser ab.
⚠ Sie verringern das Ertrinken, sie schließen es nicht aus. Zwischen zwei Steinen bleibt immer etwas Flüssigkeit sichtbar, und eine Biene kann nass werden. Den Unterschied macht die Abdeckung: eine vollständige, gleichmäßig verteilte Schicht.
| Material | Natürliches Vulkanglas, 100 % |
|---|---|
| Steingröße | 1 bis 3 cm |
| Inhalt pro Sack | 8 Liter (ca. 1,65 kg) |
| Richtwert Reichweite | Rund 4 Völker, je nach Gebindegröße |
| Anwendung | Futtergeräte und Tränken mit offener Flüssigkeitsoberfläche; Sirup oder Wasser |
| Wiederverwendung | Mehrfach verwendbar; Reinigung laut Hersteller nicht erforderlich |

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