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Vitamine und Aminosäuren für Bienen
Vitamin- und Aminosäurezusätze für den Bienensirup: Apimida, Apifit, Ascorbinsäure, Aminosäuren und Multivitaminkomplexe. Von 3,52 € bis 60,44 €.
Vitamine und Aminosäuren für Bienen
Es sind Zusatzstoffe und Ergänzungen für Bienen, keine Arzneimittel. Sie werden im Sirup verdünnt und bringen Vitamine oder Aminosäuren, die das Volk im Feld nicht findet.
Woher die Biene ihre Vitamine normalerweise nimmt
Aus dem Pollen. Vielfältiger Pollen deckt Eiweiß-, Aminosäure- und Vitaminbedarf des Volkes, ohne dass du etwas tust. Der Moment, über einen Zusatz nachzudenken, ist deshalb nicht „vorsichtshalber", sondern wenn der Polleneintrag knapp oder eintönig ist: eine Monokultur, eine lange Auswinterung, ein Stand in armer Gegend.
Wann sie sinnvoll sind und wann nicht
Sinnvoll begleitend zur Reizfütterung, in Völkern, die sich erholen, und in der Königinnenzucht, wo sich die Qualität der Larvenernährung an der fertigen Königin zeigt.
Nicht sinnvoll als Ersatz für Pollen oder einen Eiweißersatz: ein Vitamin liefert kein Eiweiß, und was einem Volk nach einer harten Phase fehlt, ist Eiweiß. Und sie ersetzen oder begleiten keine Behandlung bei Krankheit: das ist Diagnostik und Tierarzt.
Die Dosis
Die auf der Packung. Verdoppeln verdoppelt die Wirkung nicht — es verändert die Osmolarität des Sirups und kann dazu führen, dass das Volk ihn verweigert, das Gegenteil des Gewollten.
Eiweiß steht unter Nährstoffergänzungen; der Grundsirup unter Reizfutter.
Wann kann ein Vitaminpräparat für Bienen sinnvoll sein?
Vitamine gehören zu den Nährstoffen, die Bienen hauptsächlich aus Pollen beziehen. Ein Präparat kann sinnvoll sein, wenn wenig oder einseitiger Pollen eingetragen wird und es Teil einer Ration ist, die diesen Mangel ausgleichen soll. Es ersetzt weder Zucker als Energiequelle noch Protein, Fette und Mineralstoffe eines vollständigen Futters.
Die Entscheidung muss vom Zustand des Volkes und von der deklarierten Zusammensetzung des Produkts ausgehen. Ein Multivitaminpräparat allein garantiert weder mehr Brut noch Immunität oder Ertrag; ohne Plan kann es Inhaltsstoffe verdoppeln, die bereits in einem anderen Futtermittel enthalten sind.
Welche Rolle spielen Aminosäuren in der Ernährung der Bienen?
Aminosäuren sind die Bausteine, aus denen Bienen Proteine bilden. Das Volk bezieht sie aus dem Proteinanteil des Pollens; ihr Verhältnis ist ebenso wichtig wie die Gesamtmenge. Eine Ration kann Protein enthalten und dennoch begrenzt sein, wenn essenzielle Aminosäuren fehlen oder nicht ausgewogen vorliegen.
Ein Ergänzungsfutter sollte deshalb nicht allein nach einem hohen Proteinanteil beurteilt werden. Zu prüfen sind Quelle, Aminosäureprofil, Verdaulichkeit, weitere Nährstoffe und Annahme durch die Bienen. Wird ausreichend vielfältiger Pollen eingetragen, müssen Aminosäuren nicht routinemäßig ergänzt werden.
Wie werden Vitamine und Aminosäuren an Bienen verfüttert?
Das richtet sich nach der Rezeptur. Manche Produkte werden in Sirup gelöst, andere in einen Teig eingearbeitet, und einige sind bereits in einem Allein- oder Ergänzungsfutter enthalten. Halte Dosierung, Mischreihenfolge, Temperatur und Verbrauchsfrist des Etiketts ein: Ein anderer Träger oder eine andere Konzentration kann Stabilität und Annahme verändern.
Bereite nur die benötigte Menge vor, mische gleichmäßig und biete das Futter geschützt in der Beute beziehungsweise nach Herstellerangabe an. Kombiniere mehrere Präparate nicht, ohne ihre Zusammensetzungen zu vergleichen, da sonst Inhaltsstoffe doppelt enthalten oder Mischungen unverträglich werden können.
Wann ist der Einsatz solcher Ergänzungen sinnvoll?
Wenn ein ernährungsbedingter Anlass besteht: geringer oder einseitiger Polleneintrag, unzureichende Bienenbrotvorräte oder ein vollständiger Fütterungsplan, der diese Ergänzung vorsieht. Sie können auch Teil einer Vorbereitung auf einen bestimmten imkerlichen Termin sein, sofern das Volk über genügend Bienen, passende Temperaturen und ausreichend Energie für eine Reaktion verfügt.
Nach jedem Wandern oder jeder Behandlung sollten sie nicht automatisch als „Versicherung“ eingesetzt werden. Prüfe zuerst Ressourcen, Brut, Volksstärke und Gesundheitszustand; wähle dann eine Rezeptur, deren Zusammensetzung und Anwendung zum Ziel passen. Während einer Ernte für vermarkteten Honig sind Gaben zu vermeiden, die in den Honigräumen eingelagert werden könnten.
Sind sie mit anderen Nahrungsergänzungen für Bienen verträglich?
Davon kann nicht pauschal ausgegangen werden. Die Verträglichkeit hängt von Zusammensetzung, pH-Wert, Konzentration und Verabreichungsform jedes Produkts ab. Zwei Präparate können dieselben Vitamine oder Aminosäuren enthalten, die Konsistenz eines Teigs verändern oder die Stabilität eines Sirups verringern.
Kombiniere sie nur, wenn Etikett oder technisches Datenblatt dies vorsehen, und berechne die Dosierung auf die fertige Mischung. Bei unklaren Angaben sollte der Hersteller gefragt oder getrennt gefüttert werden. Aufzeichnungen darüber, was in welcher Menge und wie lange gegeben wurde, erleichtern die Verbrauchskontrolle und verhindern Doppelgaben.
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