Bienenfutter

Energie- und Eiweißfutter für Bienen: Sirupe, Futterteig, Fladen und Pollenersatz (MegaBee, Apipollen, BeeStrong, mikronisiertes Sojamehl). 146 Artikel.

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Runder Futtertrog 2kg

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Runder Futtertrog 1kg

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Futtertasche Layens 2L

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Futter-Beutel (pack 50)

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Beecomplet-Tasche 1kg

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Candisac

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Apifonda 12,5kg (2,5kg)

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Promotor L Apis 1 Liter

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Apimix 10kg

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Apipasta ® 15kg

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Apimix 1kg Einzeltasche

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Apimida 500cc

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Ambrosia-Tasche 2,5 kg

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Trauben-Staubzucker 5kg

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Apinúcleo plus 5kg

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Fructobee Energy 12kg

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Dextrose-Pulver 25 kg

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Kaliumsorbat 250g

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Puderzucker 15kg

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Apipollen

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Fruktose 25kg

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Antonio Gómez Pajuelo
Antonio Gómez Pajuelo
Biologe und Bienenberater mit über 50 Jahren Erfahrung und gilt international als Experte für Bienenernährung und -gesundheit.

Bienen brauchen Honig und einen vielfältigen Polleneintrag, um sich gut entwickeln zu können. Und wir Imker brauchen starke und gesunde Völker, damit sie die Trachtquellen optimal nutzen und genügend Vorräte anlegen können, von denen wir einen Teil entnehmen dürfen.

Doch zu bestimmten Zeiten im Jahr kann es zu nährstoffbedingten Defiziten kommen, die sich negativ auf die Bienengesundheit auswirken.

In Spanien betreiben 70 % der Imker Wanderimkerei auf der Suche nach Frühtrachten. Doch die zunehmenden extremen Wetterereignisse führen vermehrt zu ausfallenden Blüten und damit zu einer Verringerung der nährstoffreichen Ressourcen für die Bienen. In solchen Phasen kann eine gezielte Ergänzungsfütterung helfen, Mangelernährung und ihre Folgen zu verhindern.

Angesichts der großen Auswahl an Ergänzungsfuttermitteln für Bienen auf dem Markt ist es entscheidend zu wissen, was die Bienen tatsächlich benötigen, welche Defizite zu beheben sind und wann der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Für solche Entscheidungen brauchen wir verlässliche Informationen. Das Etikett gibt erste Hinweise auf die verwendeten Zutaten und die Grundanalyse der Zusammensetzung. Doch das reicht nicht aus: Fordere unbedingt das technische Datenblatt an. Dort findest du wichtige Details wie Zuckerarten, enthaltene Aminosäuren, ob Vitamine enthalten sind und in welchen Mengen.

Praxistipp: Wenn Fütterung nötig ist, dann füttere – aber lies vorher unbedingt das technische Datenblatt.

BIENENFUTTER - Onlineshop für Imkereibedarf

Bienenfutter

Die erste Entscheidung ist nicht die Marke, sondern was dem Volk fehlt. Energie und Eiweiß sind zwei verschiedene Probleme und werden mit verschiedenen Produkten gelöst.

Energie oder Eiweiß

Energiefutter — Sirupe und Futterteig — liefert Brennstoff: Wärme, Bewegung, Brutaktivität und Vorräte. Aber es liefert für sich allein nicht genug Eiweiß, Fette, Vitamine oder Mineralstoffe. Fehlt dem Volk Pollen, oder ist der eingetragene arm oder einseitig, löst Sirup das Problem nicht vollständig, egal wie viel du gibst.

Eiweißfutter — Fladen, Pulver und Ersatzstoffe wie MegaBee, Apipollen, BeeStrong oder mikronisiertes Sojamehl — schließt genau diese Lücke. Es kommt zum Einsatz, wenn Brut ohne Polleneintrag angeregt werden soll: früher Aufbau, Gegenden ohne Pollentracht oder Vorbereitung von lebendem Material.

Der Kalender bestimmt

  • Reizfütterung — dünnerer Sirup, um Nektareintrag vorzutäuschen und die Legetätigkeit anzuregen, wenn du die Entwicklung vorziehen willst.
  • Erhaltung und Vorrat — dickerer Sirup oder Futterteig, damit das Volk ihn einlagert, ohne Energie fürs Eindicken zu verbrauchen.
  • Winter — Futterteig, weil das Volk bei Kälte keine Flüssigkeit verarbeiten kann.

Zur falschen Zeit zu füttern kostet: in der Vollracht konkurriert es mit dem Nektar, und zu spät im Herbst bleibt es womöglich unverdeckelt.

Zwei Hinweise

Erstens: niemals mit Honig unbekannter Herkunft füttern. Das ist der klassische Weg, Sporen in einen gesunden Stand zu bringen. Zweitens: Läuft gerade eine Varroabehandlung, prüfe Verträglichkeit und Fristen auf dem Beipackzettel des Arzneimittels — Füttern und Behandeln zugleich ist nicht immer folgenlos.

Hast du Fragen zu Bienenfutter?

Was ist das beste Futter für Bienen?

Das beste Futter für Bienen sind Nektar und Pollen, direkt von den Blüten. Sie sind nicht nur ihre natürlichen Nahrungsquellen, sondern auch die wesentlichen Ausgangsstoffe für Honig und Bienenbrot.

Es gibt jedoch Zeiten — die Wintermonate oder Trachtlücken —, in denen die Bienen an diese natürlichen Quellen nur schwer herankommen.

Dann können Imker auf Alternativen wie flüssigen Zuckersirup oder Futterteig zurückgreifen, die Nektar und Honig ersetzen, oder auf einen Eiweißfutterteig auf Basis pflanzlicher Proteine (etwa Hefen oder Sojamehl), um den fehlenden Pollen auszugleichen. Diese Ergänzungsfuttermittel sichern den Bienen auch in mageren Zeiten eine ausgewogene, gesunde Ernährung.

Wie füttere ich Bienen?

Bienen lassen sich mit Futterersatz wie Zuckersirup, Futterteig und Eiweißpaste versorgen, besonders in Zeiten, in denen natürliche Nahrung wie Nektar und Pollen knapp ist. Dafür empfiehlt sich ein Futtergeschirr für die Beute, dessen Bauart und Größe sich nach dem Bedarf des Volkes und seiner Stärke richtet.

Wichtig ist, dass die Versorgung gleichmäßig und ausreichend erfolgt, damit das Volk vital bleibt.

Unbedingt zu beachten ist jedoch, dass Bienen weder mit Honig noch mit Pollen gefüttert werden dürfen, vor allem nicht aus unbekannter Quelle: Beides kann Viren oder andere Krankheitserreger enthalten, die ihnen schaden.

Wie füttert man Bienen im Winter?

Im Winter kann den Bienen natürliche Nahrung fehlen, weil keine Blüten vorhanden sind. Deshalb ist eine alternative Versorgung unerlässlich. Imker geben ihren Völkern häufig Zuckersirup, Futterteig und Eiweißfutterteige.

Zu beachten ist, dass der im Winter gereichte Zuckersirup stärker konzentriert sein sollte (2:1, Zucker:Wasser), damit nicht zu viel Feuchtigkeit in die Beute gelangt — bei Kälte ein Problem.

Die Winterfütterung ist wegen der Kälte anspruchsvoll: Futtergeschirre sollten daher so gebaut sein, dass das Futter auf einer Temperatur bleibt, bei der die Bienen es aufnehmen können, und nicht gefriert.

Denk außerdem daran, dass Bienen im Winter die Beute nicht zum Abkoten verlassen; dunkle Sirupe sind deshalb besser zu meiden, sie können Ruhr auslösen. Verwende stattdessen weiße Futterteige wie Apifonda, Apipasta und ähnliche.

Und schließlich: Bienen niemals mit Honig unbekannter Herkunft oder mit Pollen füttern — beides kann Krankheiten übertragen und das Volk gefährden. Besser sind spezialisierte Futterersatzmittel, die sicher und nährstoffreich für Bienen hergestellt werden.

Wie bereitet man Zuckersirup für Bienen zu?

Zuckersirup für Bienen entsteht aus Wasser und Zucker. Das Verhältnis richtet sich nach der Jahreszeit und dem konkreten Bedarf der Bienen. Im Frühjahr und Sommer, wenn die Bienen mehr Wasser brauchen, kannst du ein Verhältnis von 1:1 Zucker zu Wasser verwenden. Im Winter, wenn sie mehr Energie und weniger Feuchtigkeit benötigen, nimm 2:1.

Zur Zubereitung zuerst Wasser aufkochen. Sobald es kocht, den Zucker zugeben und rühren, bis er vollständig gelöst ist. Danach den Sirup abkühlen lassen, bevor er ins Futtergeschirr kommt. Wichtig: dem Sirup nichts weiter zusetzen, weder Farb- noch Aromastoffe — sie können den Bienen schaden.

Ebenso wichtig: Bienen niemals mit Honig unbekannter Herkunft oder mit dunklen Zuckersirupen füttern, denn beides kann Krankheiten übertragen und das Volk gefährden. Für den Sirup ist gewöhnlicher weißer Zucker mit Wasser die sichere Wahl.

Wer Zeit sparen und es sich einfacher machen möchte, kann fertig zubereitete, abgefüllte Sirupe aus dem Fachhandel wählen, etwa bei La Tienda del Apicultor. Diese Sirupe sind in der Regel ausgewogen und für Bienen sicher und eine praktische Lösung, wenn mehrere Völker zu füttern sind. Achte aber stets darauf, dass die gekauften Produkte vertrauenswürdig sind und keine für Bienen schädlichen Zutaten enthalten.

Wann ist Füttern nötig?

Füttern ist zu diesen Schlüsselzeitpunkten nötig:

Spätwinter oder Frühjahrsbeginn: Reizfütterung mit flüssigem Sirup und Eiweißfutterteig, um das Brutgeschäft der Königin anzuregen und die Brut zu fördern.

Pollenmangel: Eiweißfütterung (Futterteige), um eine ausgewogene Ernährung zu sichern, wenn natürlicher Pollen fehlt.

In langen trachtlosen Phasen oder im Winter: Erhaltungsfütterung mit Futterteig, damit die Völker über ausreichende Energievorräte verfügen.

Nach Behandlungen oder Krankheiten: um das Volk rasch zu stärken und die Erholung zu erleichtern.

Beim Bilden neuer Völker (Ableger oder Kunstschwärme): um Etablierung und Wachstum am Anfang zu unterstützen.

Eine dem Jahreszeitpunkt angepasste Fütterung sorgt für gesunde, starke und leistungsfähige Völker.

Welche Futterart ist die beste?

Die beste Futterart hängt vom Ziel und von der Jahreszeit ab:

Flüssiger Sirup (Reizfütterung):

• Ideal im Spätwinter und zu Frühjahrsbeginn.

• Regt das Brutgeschäft der Königin an und fördert das rasche Wachstum des Volkes.

Eiweißfutterteige (Proteinzufuhr):

• Unverzichtbar, wenn natürlicher Pollen knapp ist oder fehlt.

• Fördern gesunde Brut und stärken das Volk zu Schlüsselzeiten wie Frühjahr und Herbst.

Fester Futterteig (Erhaltung):

• Beste Wahl im Winter oder in langen trachtlosen Phasen.

• Sichert dauerhafte Energievorräte und verhindert Völkerverluste durch Verhungern.

Kurz gesagt: Ein universell bestes Futter gibt es nicht; jedes erfüllt eine bestimmte Aufgabe, je nach Bedarf deiner Völker und Jahreszeit.

Woran erkenne ich, dass mein Volk Zufutter braucht?

Ob dein Volk Zufutter braucht, erkennst du an diesen Anzeichen:

Geringes Gewicht, leichte Beute:

Fühlt sie sich beim Anheben leicht an, kann das auf fehlende Futtervorräte hindeuten.

Keine oder zu wenig sichtbare Vorräte:

Sieh dir die Waben an; ist nicht genug Honig oder eingelagerter Pollen zu sehen, muss gefüttert werden.

Weniger Brut oder schwaches Legen der Königin:

Geht die Brutmenge zurück, kann das an fehlenden Nährstoffen liegen, vor allem an Eiweiß.

Lang anhaltend ungünstige Witterung:

Halten Kälte, Trockenheit oder Regen den Flugbetrieb lange auf, ist Zufütterung wichtig.

Verhalten der Bienen:

Träge, inaktive Bienen oder solche, die sich oben in der Beute zusammenziehen, können dringenden Futterbedarf anzeigen.

Wer diese Punkte regelmäßig prüft, weiß, wann zugefüttert werden sollte.

Ist weißer Zucker als Bienenfutter unbedenklich?

Ja, raffinierter weißer Zucker ist als Bienenfutter unbedenklich, am bequemsten und ratsamsten sind allerdings fertige Sirupe: So stimmen Verhältnis und Produkt, und die Zubereitung entfällt. Wenn du ihn selbst ansetzt, denk daran, dass der Zucker nicht direkt gegeben werden darf; löse ihn zuerst in sauberem Wasser zu einem Sirup auf (1 Teil Zucker auf 1 Teil Wasser zur Reizfütterung, 2 Teile Zucker auf 1 Teil Wasser für die Wintervorräte) und erwärme das Wasser leicht, damit er sich besser löst. Danach abkühlen lassen und den Sirup in eigens dafür vorgesehene Futtergeschirre in der Beute geben — so ist die Fütterung korrekt und für die Bienen risikofrei.

Wie reicht man das Futter am besten?

Wie das Futter am besten gereicht wird, hängt vom Ziel und von der Jahreszeit ab. Um im Frühjahr Brut und Entwicklung rasch anzuregen, eignet sich flüssiger Sirup im Innenfuttergeschirr nahe am Brutraum. Geht es um Eiweiß, weil Pollen fehlt, sind Eiweißfutterteige am wirksamsten, direkt auf die Rähmchen gelegt. Im Winter dagegen oder in langen Mangelphasen ist fester Futterteig über den mittleren Rähmchen am geeignetsten, weil die Bienen so ans Futter kommen, ohne die Wärme im Volk zu unterbrechen. In allen Fällen gehört das Futter geschützt ins Innere der Beute, nie ins Freie.