79 % TROCKENMASSE | 37 % FRUCTOSE |
2 % MEHRFACHZUCKER | 12 kg KANISTER |
Dickflüssiger Sirup mit hohem Fructoseanteil, fast von der Konsistenz des Honigs: pur zum Auffüllen des Futtervorrats, mit Wasser verdünnt zum Reizen.
Er hat 79 % Trockenmasse und ein Zuckerprofil von 37 % Fructose und 32 % Glucose. Der Rohstoff stammt aus Spanien und ist gentechnikfrei — derselbe, der auch in Lebensmitteln für Menschen verwendet wird. Dank der Fructose kristallisiert er nicht im Kanister.
01 · ZUSAMMENSETZUNG
Beim Bienenfutter trennt nicht der Gesamtzucker die Spreu vom Weizen, sondern der Anteil, den die Biene nicht verwerten kann. Einfachzucker — Glucose und Fructose — sowie Saccharose werden gut aufgenommen; Mehrfachzucker, Stärke und Dextrine nicht, und sie belasten den Darm mitten im Winter, also genau dann, wenn das Volk es am wenigsten verkraftet. Dieser Sirup liegt bei 2 % Mehrfachzucker: Fast alles, was in den Stock geht, ist verwertbar. Wenn Sie Futtersirupe vergleichen, fragen Sie immer nach diesem Wert im Datenblatt — er sagt am meisten aus.
02 · PUR ODER VERDÜNNT?
Er kommt sehr dickflüssig an, und diese Dichte ist ein Werkzeug: Sie stellen sie je nach Ziel selbst ein.
| Pur | So wie er ist, füllt er den Futtervorrat auf: eher Futter, das das Volk einlagert, als eintragende Tracht. So setzt man ihn ein, wenn er in der Wabe landen soll. |
|---|---|
| Mit Wasser verdünnt | Verdünnt verhält er sich wie eine eintragende Tracht, und genau das bringt die Königin in Legestimmung. So setzt man ihn zum Reizen am Saisonbeginn ein — vorausgesetzt, Temperatur und Volksstärke passen dazu. |
03 · WIE GEFÜTTERT WIRD
Das Futter kommt dorthin, wo das Volk es erreicht, ohne auszukühlen: nah an die Wintertraube, in eine Futtertasche oder einen Aufsatzfutterer, nicht auf den Boden und nicht ans Flugloch. Geben Sie nur so viel, wie in wenigen Tagen abgenommen wird — wochenlang stehender Sirup gärt, und verschütteter Sirup lockt zur Räuberei. Und übertreiben Sie es nicht mit der Menge: große Gaben landen eingelagert in den Waben. Wenn Honigräume aufgesetzt sind oder Tracht kommt, überlegen Sie zweimal, ob Sie füttern — der Honig der nächsten Ernte kommt aus genau diesen Waben.
04 · ALS GRUNDLAGE
Weil er dickflüssig und leicht einzurühren ist, verwenden ihn viele als Grundstoff: mit Hefe, Sojamehl oder einer anderen Eiweißquelle ergibt er einen selbst angerührten Teig, dessen Eiweißanteil Sie je nach Jahreszeit anpassen. Nur die Rollen sollten klar bleiben: Der Sirup liefert die Energie, nicht das Eiweiß. Wenn draußen der Pollen fehlt, ersetzt ihn kein Sirup — dann braucht es zusätzlich ein Eiweißfutter.
05 · VOR DEM KAUF
Geliefert wird er im 12-kg-Kanister, einem Gebinde, mit dem Sie über die ganze Saison Futter vorrätig haben, ohne wöchentlich nachbestellen zu müssen.
| ✓ PASST | Reizfütterung, Auffüllen des Futtervorrats und als Basis für eigenen Futterteig. |
| ✕ PASST NICHT | Er enthält kein Eiweiß: Wenn der Pollen fehlt, löst ein Sirup das Problem nicht. |
| ⚠ NICHT ENTHALTEN | Ein Futtergeschirr. Der Kanister ist das Liefergebinde, nicht das Futtergefäß für den Stock. |
| Art | Flüssiger Futtersirup mit hohem Fructoseanteil für Bienen |
|---|---|
| Trockenmasse | 79 % |
| Zuckerprofil | 37 % Fructose · 32 % Glucose · 2 % Mehrfachzucker |
| Rohstoff | Spanischer Herkunft, gentechnikfrei · derselbe wie für Lebensmittel |
| Verhalten | Kristallisiert nicht · lässt sich leicht verdünnen · verträgt Eiweißzugaben |
| Einsatz | Reizfütterung (verdünnt) · Auffüttern (pur) · Grundstoff für eigenes Futter |
| Gebinde | 12-kg-Kanister |
1 datei verfügbar

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