Mikronisiertes Sojamehl
Mikronisiertes Sojamehl
21 ,15 - 79 ,95
070227

Mikronisiertes Sojamehl

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Bruttopreis

3,2€/Kg
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Gentechnikfreies Sojakonzentrat mit 65 % Rohprotein, feiner als 180 Mikrometer vermahlen. Die wässrig-alkoholische Extraktion entfernt die antinutritiven Faktoren, die die Biene schlecht verdaut. Einzelfuttermittel: mit Zucker zu Teig ansetzen. Säcke zu 5 und 25 kg.
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Einzelheiten zu Mikronisiertes Sojamehl

65 %

ROHPROTEIN

<180 µm

KORNGRÖSSE

Gentechnikfreies Sojakonzentrat, feiner als 180 Mikrometer vermahlen, für selbst angerührten Eiweißteig oder Futterteig. Einzelfuttermittel, kein fertiges Futter.

Mit 65 % Rohprotein ist das kein Futtermittel-Sojamehl, sondern ein Konzentrat — und genau das Verfahren, das es konzentriert, macht es für die Biene verdaulich.

01 · WANN ES GEBRAUCHT WIRD

Eiweiß ist keine Zugabe: daraus entsteht die Brut

Nektar liefert Energie; das Eiweiß kommt aus dem Pollen, und daraus entstehen die Futtersaftdrüsen der Ammenbiene, der Saft, mit dem sie die Made füttert, und die Körperreserven der Winterbiene. Wenn kein Pollen hereinkommt und das Volk weiter brütet — Start im Februar/März, eine Trachtlücke, die Erholung nach einem Rückschlag —, hält sich die Brut auf Kosten der Ammen selbst. Dort setzt ein Eiweißersatz an. Und umgekehrt: kommt Pollen herein, bleibt der Teig liegen — die Bienen bevorzugen das Natürliche.

02 · KEIN GEWÖHNLICHES SOJAMEHL

Das Verfahren zählt so viel wie die Eiweißzahl

Entfettetes Futtersojamehl liegt bei 44-48 % Eiweiß; dieses erreicht 65 %, weil es einer wässrig-alkoholischen Extraktion unterzogen wird, die die löslichen Kohlenhydrate entfernt. Mit dieser Fraktion gehen auch die antinutritiven Faktoren — Trypsininhibitoren, Oligosaccharide, Saponine, β-Conglycinin —, die die Biene in herkömmlichem Soja schlecht verdaut und die mit ein Grund dafür sind, dass selbst gemachter Teig aus billigem Mehl im Futtertrog liegen bleibt. Die Vermahlung unter 180 µm tut den Rest: das Pulver bindet sich in die Masse ein, statt sich als Klumpen abzusetzen.

03 · WIE ER VERWENDET WIRD

Ein kleiner Anteil des Teigs, nicht die Grundlage

Das Eiweiß geht in geringem Anteil hinein: Grundlage eines Teigs bleibt Zucker — Invertsirup und Dextrose —, und das Soja ist der Anteil, der das Aminogramm liefert. Die konkreten Rezepte stehen im Blog des Hauses und in den bereits beantworteten Fragen dieser Seite. Es lässt sich gut mit Bierhefe kombinieren, die ein anderes Aminosäuren- und Vitaminprofil mitbringt; viele Imker verwenden beides in derselben Masse. Zwei Hinweise aus der Praxis: trockener Teig wird nicht abgenommen — er muss plastisch bleiben, nicht brüchig —, und was im Futtertrog übrig bleibt, holt sich die Wachsmotte. Also nur so viel geben, wie das Volk in ein bis zwei Wochen wegräumt.

04 · VOR DEM KAUF

Geliefert in Säcken zu 5 kg und 25 kg. Eingestuft als Einzelfuttermittel nach Verordnung (EU) Nr. 68/2013 — eine Zutat, keine Alleinration, und kein vollwertiger Pollenersatz: es liefert Eiweiß, nicht die Lipide und Sterole des natürlichen Pollens. Sack geschlossen, trocken und vor Wärme geschützt lagern.

✓ PASSTEigenen Eiweißteig oder Futterteig anrühren, um Brut ohne Polleneintrag zu halten.
✕ ES IST KEINFertigfutter zum Auflegen: es muss mit Zucker und Wasser angesetzt werden.
⚠ ACHTUNGBei Polleneintrag rührt das Volk ihn nicht an. Eiweiß gibt man, wenn es fehlt.

TECHNISCHE DATEN

LTA-Referenz070227
ProduktVermahlenes Sojakonzentrat, gentechnikfrei (ohne GVO)
Rohprotein65 %
KorngrößeUnter 180 Mikrometer
GewinnungWässrig-alkoholische Extraktion aus entfettetem Soja
Antinutritive FaktorenIm Verfahren entfernt (Trypsininhibitoren, Oligosaccharide, Saponine, β-Conglycinin)
EinstufungEinzelfuttermittel · Verordnung (EU) Nr. 68/2013
GebindeSack zu 5 kg und Sack zu 25 kg
LagerungOriginalgebinde geschlossen, kühl und trocken

Bewertungen über Mikronisiertes Sojamehl

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Ansehen
37
Bewertungen
B
Bernhard B.
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date_range17.01.2022
Herstellung 10 kg Futterteig: 1 kg Bierhefe 3 kg Sojamehl 1 kg Apinúcleo Plus 5 kg Invertsirup (3.5 kg Zucker, 1.5kg Wasser, 50gr Zitronensäure zu Invertzucker (80°C bei 60 Minuten) kochen)
BEWERTUNG
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