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Kräuter-Stimulator mit Brennnessel und Schöllkraut (Chelidonium majus) für den Frühjahrsaufbau und zur Stärkung junger Bienen im Spätsommer (wirkt am besten bei ausreichender Proteinversorgung durch Pollen/Protein-Futter). Im Sirup reduziert es den Geruch und kann Räuberei-Druck senken. Dosierung: 25 ml/L (1:1) im Frühjahr, ≥10 ml/L (3:2) im Spätsommer.
HERBEE-VET – Kräuter-Stimulator für Bienenvölker
Im Frühjahr sieht man es immer wieder: Manche Völker starten durch, andere bleiben trotz Königin, Futter und etwas Polleneintrag “zäh”. Oft fehlt nicht Zucker, sondern der Schub an der richtigen Stelle: die Hypopharynxdrüsen der Ammenbienen. Wenn die Ammen nicht genug Futtersaft produzieren, läuft die Brutentwicklung nicht so, wie die Königin es eigentlich könnte.
HERBEE-VET ist ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel mit Kräuterextrakten (Brennnessel und Schöllkraut (Chelidonium majus)) auf Glycerinbasis, entwickelt zur Stimulation der Ammentätigkeit und zur Stärkung des Bienenorganismus. Die Idee lehnt sich an eine traditionelle Praxis aus Polen an (Brennnessel im Sirup), nur eben standardisiert und sauber dosierbar.
Wichtig vorab: HERBEE-VET zeigt den gewünschten Effekt nur bei ausreichender Proteinversorgung, entweder durch natürlichen Pollen oder durch parallele Gabe von Protein-Futterteig/Pollenersatz. Mit Proteinbasis nennt der Hersteller positive Effekte auf Futtersaftproduktion und Volksentwicklung. Ohne Protein löst es keinen Pollenmangel; dann profitieren die Bienen vor allem vom antioxidativen Effekt der Bioflavonoide. Kurz: kein Pollenersatz, sondern ein Stimulator, der verstärkt, wenn die Basis stimmt.
Wann einsetzen: zwei klare Zeitfenster. Im Frühjahr im dünnen 1:1 Sirup, um den Aufbau zu unterstützen, wenn die Königin hochfährt. Und im Spätsommer während der Auffütterung, um die junge Bienengeneration zu stärken, die Herbst und Winter tragen soll.
Praktischer Zusatznutzen: Im Sirup neutralisiert es den Geruch deutlich. Das kann helfen, Räuberei zu reduzieren, vor allem im Sommer, wenn süßer Futtergeruch schnell Unruhe ins Stand bringt.
Anwendung: je nach Saison über Futterzarge/Feeder, als Sprühstoß in die Wabengassen oder als feiner Nebel über besetzte Waben. Standard sind 2 bis 5 Anwendungen pro Volk. Wenn du Häufigkeit oder Anzahl erhöhen willst, empfiehlt der Hersteller die Rücksprache mit einem Fachkundigen.
Dosierung: vor Gebrauch kräftig schütteln. Im Frühjahr in 1:1 Sirup mit 25 ml pro Liter. Im Spätsommer in dickem 3:2 Sirup mit mindestens 10 ml pro Liter.
Praxisdaten und realistische Erwartungen: der Hersteller nennt Feldbeobachtungen aus einer Untersuchung mit 120 Völkern (Versuchs- und Kontrollgruppe in mehreren Ständen). Feste Prozentwerte werden nicht angegeben, da Zustand der Völker und Umwelt stark mitspielen, aber der Knackpunkt bleibt: mit ausreichender Proteinbasis ist der Effekt am ehesten sichtbar.
Sicherheit: bei Anwendung nach Etikett gilt das Produkt laut Hersteller als sicher, mit einer genannten Maximalmarge bis 50% über der empfohlenen Dosis. Nicht “pi mal Daumen” dosieren, aber mit sauberen Proportionen ist es gut handhabbar.
Ergiebigkeit und Gebinde: eine Flasche mit 125 ml reicht je nach Konzentration für etwa 5 bis 12,5 Liter Sirup; die 1 Liter Größe für etwa 40 bis 100 Liter; und 5 Liter für etwa 200 bis 500 Liter. Verfügbar: 125 ml, 1 Liter und 5 Liter.
Kräuter-Stimulator mit Brennnessel und Schöllkraut (Chelidonium majus) für den Frühjahrsaufbau und zur Stärkung junger Bienen im Spätsommer (wirkt am besten bei ausreichender Proteinversorgung durch Pollen/Protein-Futter). Im Sirup reduziert es den Geruch und kann Räuberei-Druck senken. Dosierung: 25 ml/L (1:1) im Frühjahr, ≥10 ml/L (3:2) im Spätsommer.
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