Zahnradpumpe mit 0,55 kW zum Umpumpen von Honig bis 1.650 Liter je Stunde und zum Cremieren durch Umwälzen.
Zahnräder schieben den Honig; sie schlagen ihn nicht. Eine Zahnradpumpe bewegt das Erzeugnis durch Verdrängung: das Volumen tritt zwischen die Zähne und auf der anderen Seite wieder aus. Kein Laufrad dreht sich in der Flüssigkeit, und deshalb ist es das System, das in Abfüllmaschinen steckt.
01 · ZAHNRÄDER SCHIEBEN, SIE SCHLAGEN NICHT
Der Förderstrom kommt gleichmässig und ohne Stösse heraus, und genau das will man beim Abfüllen oder beim Umsetzen von einem Behälter zum nächsten. Da sie die Flüssigkeit nicht schlägt, trägt sie auch nicht die Luft ein, die man später als Schaum abnehmen müsste.
Der Preis dieser Sanftheit ist Kraft: es ist keine Exzenterschneckenpumpe. Bei sehr dichtem Honig, harten Kristallen oder Resten von Entdeckelungswachs spielt die Schneckenpumpe in einer anderen Liga. Für flüssigen oder teilweise kristallisierten Honig erledigt diese die Arbeit sauber.
02 · SIE MUSS GEFÜLLT SEIN
Das Zahnradsystem erzeugt selbst kein Vakuum: bei leerem Kreis dreht die Pumpe und es kommt nichts hoch. Vor dem Start müssen Saugleitung und Gehäuse mit Honig gefüllt sein.
Sie dreht auch nicht um, man kann also nicht rückwärts spülen oder Erzeugnis über die Saugseite zurückgeben. Das ist eine Auslegungsgrenze, kein Mangel, prägt aber den Aufbau: der Kreis muss sich durch Schwerkraft füllen und leeren lassen.
03 · CREMIEREN DURCH UMWÄLZEN
Lässt man den Honig über zwei oder drei Tage mehrmals täglich durch das Zahnradmodul laufen, bricht die Reibung die grossen Kristalle auf und lässt feinen Kristall zurück. Es ist die in Polen und Deutschland übliche Methode, und sie verlangt weder Rührwerk noch vorheriges Impfen.
Ein wichtiger Hinweis: die empfohlenen 25-30 °C sind dafür da, dass der Honig leicht durch die Zahnräder geht, nicht dafür, dass er kristallisiert. Kristall wächst in der Kälte — um 14 °C am schnellsten —, die endgültige Textur entsteht also danach, im Behälter, nicht in der Pumpe.
04 · 1.650 L/H MIT FLÜSSIGEM HONIG
Die Zahl gilt für flüssigen Honig. Bei kaltem oder dickem Honig sinkt der tatsächliche Strom, und dort zeigt sich, ob der Kreis gut geplant ist: kurzer Schlauch, wenig Höhe und volle Saugseite.
Sie läuft mit 230 V und 0,55 kW, also an einer gewöhnlichen Werkstattsteckdose, und hat einen Tragegriff: man bringt sie zum Behälter statt umgekehrt.
05 · VOR DEM KAUF
Sauberes Umpumpen und Cremieren ohne Rührwerk, mit zwei genannten Grenzen.
| ✓ PASST | Flüssiger oder teilweise kristallisierter Honig, zum Umpumpen bis 1.650 L/h und zum Cremieren durch Umwälzen. |
| ⚠ SIE MUSS GEFÜLLT SEIN | Nicht selbstansaugend: der Kreis muss vor dem Start voll sein. Umkehrbar ist sie ebenfalls nicht. |
| ✕ KEINE SCHNECKENPUMPE | Bei sehr dichtem Honig, harten Kristallen oder Wachsresten ist die Exzenterschneckenpumpe das Werkzeug. |
| Bauart | Zahnradpumpe, nicht selbstansaugend und nicht umkehrbar |
|---|---|
| Förderstrom | Bis 1.650 L/h mit flüssigem Honig |
| Leistung | 0,55 kW |
| Spannung | 230 V |
| Einsatz | Umpumpen und Cremieren durch Umwälzen |
| Zulässiger Honig | Flüssig oder teilweise kristallisiert |
| Arbeitstemperatur | 25-30 °C, damit er fliesst (Kristall wächst danach, in der Kälte) |
| Cremierzyklen | Mehrere Umwälzungen täglich über 2-3 Tage |
| Handhabung | Integrierter Tragegriff |
| Referenz | W2022NZ230 |
Technische Daten
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