Horizontale kenianische Mini Top-Bar-Biene aus Holz mit all ihren Elementen. Ideal für Amateure, die sich für diese Art der Handhabung interessieren, nicht für professionelle Imker empfohlen.
Kenianische Oberträgerbeute mit V-förmigem Korpus und 13 undrahteten Oberträgern. Enthält Gitterboden mit Schublade, verkleinertes Flugloch, zwei Griffe, Innendeckel aus Holz und Dach aus verzinktem Blech. Maße 58 × 58 cm und 43 cm hoch.
Hier bauen die Bienen die Wabe, sie ziehen sie nicht auf einer Mittelwand aus. Alle Besonderheiten dieser Beute folgen daraus, angefangen bei ihrer Form.
01 · WARUM SIE V-FÖRMIG IST
Die Träger sind oben breiter als unten, und der Korpus verengt sich zum Boden hin. Diese Schräge lässt die Wabe frei hängen und weit weniger an den Wänden ankleben als in einem geradwandigen Kasten.
Etwas klebt sie trotzdem an, und da liegt die erste Besonderheit: Um einen Träger zu ziehen, muss man mit dem Stockmeißel freischneiden, was die Bienen an den Seiten angebaut haben.
02 · OHNE DRAHT, OHNE SCHLEUDER
Es sind Träger, keine Rähmchen: kein Draht, keine Mittelwand. Das heißt, die Wabe hält keine Schleuder aus: Sie bricht zusammen.
Der Honig wird gewonnen, indem die Wabe geschnitten und gepresst oder abgetropft wird. Eine andere Methode, keine schlechtere — aber man sollte wissen, dass der so gewonnene Honig mehr Partikel führt und feiner gesiebt werden muss, und dass die Vorschriften Presshonig als eigene Verkehrsbezeichnung kennen.
03 · DIE WABE WIRD SENKRECHT GEFÜHRT
Eine undrahtete Wabe hält sich allein durch ihr Eigengewicht am Träger. Dreht man sie zum Betrachten flach, wie man es mit einem Langstroth-Rähmchen täte, bricht sie.
Sie kommt senkrecht heraus, wird senkrecht angesehen und geht senkrecht zurück. In der Wärme ist das Wachs noch weicher — im Hochsommer also so wenig wie möglich anfassen.
04 · DER RAUM WIRD VON HAND GEREGELT
Die Beute wächst nicht nach oben: Sie wächst von einem Ende zum anderen. Es gibt keine Honigräume, aber Arbeit gibt es doch — das Schied wird verschoben, während sich das Volk ausdehnt, und davor kommen weitere Träger.
Nach der Ernte macht man das Gegenteil: den Raum verkleinern, damit die Bienen im Winter weniger Volumen wärmen. Wenig Material und wenig Eingriff, aber man muss den Raum im Blick behalten.
05 · FÜR WEN SIE IST
Mit 13 Trägern ist das eine kleine Beute: genug für ein Hobbyvolk, zum Beobachten und für etwas Honig und Wachs, nicht zum Produzieren. Sie braucht weder Mittelwände noch Draht, weder Honigräume noch Absperrgitter.
Der Ansatz ist eben dieser: weniger Honig, und die Wabe geht bei jeder Ernte verloren — dafür bekommt man frisches Wachs und eine für den Rücken viel leichtere Führung, weil nie eine Zarge gehoben wird.
06 · VOR DEM KAUF
Fragen Sie uns, ob das Schied enthalten ist: Die Betriebsweise braucht eines, und die Inhaltsliste nennt es nicht.
| ✓ PASST | Hobbyimkerei und Beobachtung, leichte Führung und wenig Material. |
| ✕ PASST NICHT | Honig in Menge erzeugen oder mit der Schleuder ernten. |
| ⚠ NICHT ENTHALTEN | Bienen, Stockmeißel oder Presse. Nach dem Schied fragen. |
| Referenz | HOLT-2685-BR-2685 |
|---|---|
| Bauart | Kenianische Oberträgerbeute, waagerechte Entwicklung |
| Korpus | V-förmig, mit 13 undrahteten Trägern |
| Enthält | Gitterboden mit Schublade · verkleinertes Flugloch · zwei Griffe · Innendeckel aus Holz · Dach aus verzinktem Blech |
| Braucht nicht | Mittelwände, Draht, Honigräume oder Absperrgitter |
| Ernte | Wabe schneiden und pressen oder abtropfen — keine Schleuder |
| Wabenführung | Immer senkrecht: flach gedreht bricht sie |
| Außenmaße | 58 × 58 cm · 43 cm hoch |
| Gewicht | 14 kg |
Horizontale kenianische Mini Top-Bar-Biene aus Holz mit all ihren Elementen. Ideal für Amateure, die sich für diese Art der Handhabung interessieren, nicht für professionelle Imker empfohlen.
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