Stockmeißel aus Edelstahl mit 40 cm, an einem Ende Schaber, am anderen Rähmchenheber. Fast doppelt so lang wie ein gewöhnlicher.
Man kauft ihn wegen des Hebelarms, nicht wegen der Klinge. Und dieser Arm weist ihm einen bestimmten Platz in der Arbeit zu — und das ist nicht die Frühjahrsdurchsicht.
01 · HEBELWIRKUNG
Die Kraft, die an der Fuge ankommt, hängt vom Hebelarm ab: Mit 40 cm schafft das Handgelenk, wofür ein Zwanzig-Zentimeter-Werkzeug den Schultereinsatz verlangt. Man merkt es an stark verkittetem Material, wo ein kurzer Stockmeißel sich biegt, bevor die Verbindung nachgibt.
02 · IHR PLATZ
Das sagen uns die, die ihn benutzen: In der Beute ist er im Weg, und wo er glänzt, ist beim Lösen der Honigräume im Schleuderraum oder beim Trennen von Zargen aus einem Stapel. Am offenen Volk streichen 40 cm Stahl über die Nachbarrähmchen, und man stößt leicht an, wo man nicht wollte. Für die Durchsicht ist er es nicht; für den Zargenturm auf dem Anhänger schon.
03 · HANDHABUNG
Derselbe Vorteil kehrt sich um: Mit diesem Arm übertreibt man leicht und reißt die Kante aus, statt sie zu lösen. Geh in die Fuge und dreh die Klinge um ihre Achse, um das Propolis abzuscheren, statt ruckartig senkrecht zu hebeln. Der Spielraum ist hier kleiner, weil die Kraft größer ist.
04 · VOR DEM KAUF
Er misst 40 × 8,5 cm: Prüf, ob er dorthin passt, wo du deine Werkzeuge aufbewahrst.
| ✓ PASST | Festsitzende Honigräume und Zargen trennen, Arbeit im Schleuderraum und auf der Werkbank. |
| ✕ PASST NICHT | Als Durchsichts-Stockmeißel: In der Beute stört seine Länge mehr, als sie hilft. |
| Material | Edelstahl |
|---|---|
| Maße | 40 × 8,5 × 1 cm |
| Enden | Schaber und Rähmchenheber |
| Referenz | T13 |

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