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148 × 130 mm ABGEDECKTE WABENFLÄCHE | 4 BEFESTIGUNGSDORNE |
Gitterkäfig, der direkt auf die Wabe gesteckt wird, um eine begattete Königin zuzusetzen und das Volk sie selbst freilassen zu lassen.
Er besteht aus lebensmittelechtem Kunststoff von NICOT und arbeitet auf einer Wabe mit schlüpfender Brut: die Königin sitzt gegen die Wabe eingesperrt, die Arbeiterinnen versorgen sie durch das Gitter, und sie sind es, die den Weg freifressen, indem sie den Futterteig wegräumen. Achtung beim Einsatz: dieser Käfig ist für begattete Königinnen, nicht für frisch geschlüpfte Jungfrauen.
01 · WANN EINSETZEN
Sein Fall ist das Umweiseln: du nimmst die alte Königin heraus und willst eine begattete zusetzen, gekauft oder selbst gezogen. Das Volk muss vorher weisellos und vorbereitet sein — als Anhaltspunkt gelten rund 24 Stunden Weisellosigkeit, wenn die Königin mit Bienen aus ihrem eigenen Volk kommt, und rund 48 Stunden ohne, wobei jeder Züchter sein eigenes Vorgehen hat. Was dieser Käfig nicht ist: der Weg für eine frisch geschlüpfte Jungfrau. Dafür nimmt man eine Zusetzzelle, die den Schlupf nachstellt, statt die Königin einzusperren.
02 · ANBRINGEN
Die Reihenfolge zählt. Fülle zuerst den Futterteig in die Vorratskammer und verschließe sie mit ihrem Stopfen. Wähle dann eine Wabe mit schlüpfender Brut, möglichst aus dem Volk selbst: die Bienen, die unter dem Käfig schlüpfen, kommen direkt neben der Königin zur Welt und pflegen sie ohne Konflikt. Stoße oder kehre die Bienen von dieser Stelle ab, entdeckle die Fläche, die eingeschlossen wird, und drücke den Käfig mit seinen vier Dornen flach auf die Wabe. Und erst dann, wenn alles sitzt, setzt du die Königin ein und schließt.
03 · WARUM ES SCHIEFGEHT
Der typische Fehlschlag liegt nicht am Futterteig, sondern am Aufsitzen. Liegt der Rahmen nicht satt auf der Wabe, graben die Arbeiterinnen das Wachs an den Seiten aus und kommen von unten hinein, ohne den Stopfen anzurühren — dann ist die Freilassung nicht mehr allmählich. Drücke alle vier Dorne ganz hinein und prüfe, dass der Rand rundum ins Wachs greift. Danach: in Ruhe lassen. Kein tägliches Nachsehen, keine Stöße, keine direkte Sonne, keine starken Gerüche. Siehst du bei der Kontrolle Bienen, die beharrlich am Gitter nagen, ist das ein Zeichen von Ablehnung — dann lieber umdenken als weitermachen.
04 · VOR DEM KAUF
Der Käfig senkt das Risiko und gibt dir das Tempo der Freilassung in die Hand, aber das letzte Wort hat das Volk: die Annahme hängt an Weisellosigkeit, Volksstärke, Zustand der Königin, Futter und Wetter. Kein Zubehör garantiert sie.
| ✓ PASST | Jede Brutwabe mit 148 × 130 mm freier ebener Fläche. |
| ✕ PASST NICHT | Frisch geschlüpfte jungfräuliche Königinnen: dafür braucht es eine Zusetzzelle, keinen Käfig. |
| ⚠ NICHT ENTHALTEN | Der Futterteig. Er kommt in die Vorratskammer und bestimmt das Tempo der Freilassung. |
| Einsatz | Zusetzen einer begatteten Königin auf der Wabe, Freilassung über Futterteig |
|---|---|
| Maße | 148 × 130 × 11 mm |
| Material | Recycelbarer lebensmittelechter Kunststoff |
| Befestigung | 4 Dorne, die in die Wabe gedrückt werden |
| Freilassung | Vorratskammer für Futterteig, mit Stopfen verschlossen (Futterteig nicht enthalten) |
| Platzierung | Auf einer Wabe mit schlüpfender Brut, im weisellosen und vorbereiteten Volk |
1 datei verfügbar

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