Du kommst frühmorgens am Bienenstand an, öffnest den Lieferwagen und beginnst mit dem Abladen. Die Zander mit drei Honigräumen wiegen bereits ordentlich, und es steht noch die Kontrolle des Brutraums an, das Umsetzen von zwei Ablegern und das Zurücktransportieren der leeren Honigräume in die Werkstatt. Wenn du allein arbeitest und dir bei jedem Stand nicht den Rücken ruinieren willst, übernimmt diese Kaptarlift® manuelle Stockheberkarre die schwere Arbeit für dich: Sie hebt bis zu 100 kg auf 107 cm Höhe — ohne Motor, ohne Akku und ohne zweite Person.
Die gummierten Klemmbacken lassen sich stufenlos zwischen 38 und 70 cm verstellen und greifen so Zander, Deutsch Normal (DN), Langstroth oder Dadant ebenso wie Styropor-Beuten, ohne das Holz zu markieren oder die Schaumstoffwände einzudrücken. Du klemmst auf Höhe des Brutraums oder des Honigraums —ohne zusätzliche Gurte oder Schrauben— und die Beute sitzt in Sekunden fest. Diese Gummierung an der Klemmbacke verhindert die Druckstellen, die nach zwei Saisons mit einer starren Sackkarre unweigerlich auftauchen.
Der Kettenantrieb mit Handkurbel hebt die 100 kg Nutzlast auf bis zu 107 cm mit progressivem, kontrolliertem Kraftaufwand — kein Ruckeln, kein plötzliches Absacken. Das ist der entscheidende Unterschied zum Zahnstangenheber, bei dem ein Moment der Unachtsamkeit die Beute mehrere Zentimeter abrutschen lässt und die gesamte Kolonie aufschreckt. Hier drehst du die Kurbel in deinem Tempo, stoppst, wo du willst, und lässt die Beute auf Höhe des Anhängers, der Entdeckelungsbank oder des Kofferraums schweben.
Die breiten Luftreifen 15/6.00-6 mit tiefem Stollenprofil rollen, ohne in nassem Gras, im Sand eines Eukalyptusbestands oder auf den zerfurchten Wegen eines Bergstands einzusinken. Und wenn der Tag am Stand vorbei ist, lässt sich derselbe Rahmen in einen Fasskarren umwandeln: In der Schleuderhalle bewegst du damit Honigfässer mit 300 kg, Sirupkanister oder Zuckersäcke. Ein Werkzeug, zwei Einsatzbereiche — das zählt, wenn du jede Investition rechtfertigen musst.
Sie ist ausgelegt für Holz- und Styropor-Beuten bis 100 kg. Für ganze Paletten, Betonstellplätze oder industrielle Bienenstände oberhalb dieser Last ist sie nicht das richtige Werkzeug — hier kommt die elektrische PRO-Version mit Allradantrieb ins Spiel. Und sie ist manuell: Heben und Verschieben übernimmst du selbst, an steilen Hängen oder im tiefen Schlamm musst du also mit Kopf arbeiten. Dafür wiegt sie nur 34,5 kg, passt problemlos in jeden Lieferwagen und lässt dich nie am schlechtesten Tag des Jahres ohne Akku stehen. Der Rahmen besteht aus verzinktem Stahl mit Pulverbeschichtung (zitronengelb), und das hintere Gitter hält die Beute während des Transports stabil am Hubmast.
Setze die Klemmbacken etwas oberhalb des Schwerpunkts der Beute an: Das bringt Stabilität beim Kippen und die Beute nickt während des Transports nicht nach vorne. Bei Styropor klemmst du nur so fest wie nötig — der Gummi hält von selbst, du musst die Schaumstoffwand nicht eindrücken. Und bevor du die Klemmbacke beim Ablassen löst, vergewissere dich, dass die Beute sicher auf dem Boden oder dem unteren Honigraum aufsitzt: Die Klemme ersetzt keine feste Unterlage.
| Maximale Tragfähigkeit | 100 kg |
| Maximale Hubhöhe | 107 cm |
| Klemmbreite | 38 – 70 cm (stufenlos verstellbar) |
| Kompatibilität | Zander, Deutsch Normal (DN), Langstroth, Dadant und Styropor-Beuten |
| Hubsystem | Kette mit manueller Handkurbel |
| Räder | Breite Luftreifen 15/6.00-6, Stollenprofil |
| Abmessungen | 164 × 43 × 48 cm |
| Eigengewicht | 34,5 kg |
| Oberfläche | Verzinkter Stahl + Pulverbeschichtung (zitronengelb) |
| Fasskarre-Modus | Umrüstbar zum Transport von Fässern, Kanistern und Säcken |

check_circle
check_circle