APIVAR® varroa (5 Beuten)
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Starrer Amitraz-Streifen von Vetó-pharma, 500 mg je Streifen und 2 pro Volk, Entnahme nach 6 Wochen. Beutel mit 10 Streifen für 5 Völker. Achtung auf die Zahl, die ihn von allen anderen unterscheidet: 7 Tage Wartezeit für Honig ab Entnahme, und während der Behandlung wird nicht geerntet. Verschreibungspflichtig.
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Einzelheiten zu APIVAR® varroa (5 Beuten)

1 g

AMITRAZ PRO VOLK

6 Wochen

BEHANDLUNGSDAUER

7 Tage

WARTEZEIT HONIG

5

VÖLKER PRO BEUTEL

Starrer Amitraz-Streifen von Vetó-pharma, fertig zum Einhängen: einhängen und sechs Wochen vergessen.

Jeder Streifen enthält500 mg Amitraz in einer Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Matrix, mit V-Schnitt und Aufhängeloch: nichts vorzubereiten, nichts abzumessen. Dafür hat er eine Besonderheit, die man von Anfang an kennen sollte, weil sie kaum jemand veröffentlicht — er istdas einzige Varroamittel im Sortiment mit 7 Tagen Wartezeit für Honig, nicht null.

01 · WIRKUNGSWEISE

Verteilt wird das Mittel von den Bienen

Amitraz wirkt auf dieOctopamin-Rezeptoren der Milbe: Sie steigert die neuronale Aktivität, löst die Milbe ab und tötet sie. Der Weg ist der Kontakt — die Bienen streifen den Streifen und tragen das Mittel im normalen Verkehr durch das Volk. Daraus die zwei Bedingungen der Behandlung: Erreicht wird nur diephoretische Varroa — nie die unter der Verdeckelung, und deshalb bleibt der Streifensechs Wochen drin — so lange braucht die verdeckelte Brut zum Schlüpfen, wodurch die mit ihr austretenden Milben freiliegen.

02 · PLATZIERUNG

Zwei Streifen, die Brut flankierend

Es sind2 Streifen pro Volk — zwischen je zwei Waben eingehängt. Bei Dadant setzt die Fachinformation einen zwischen diedritte und vierte Wabe und den anderen zwischen diesiebte und achte — außerhalb des Brutraums, ihn flankierend, nicht mitten ins Nest gesteckt. Bei Layens einer zwischen fünfter und sechster, der andere zwischen neunter und zehnter Wabe. Nachsechs Wochen werden sie entnommen. Und es lohnt, bei zweien zu bleiben: Ein dritter verbessert nichts, verbraucht nur Mittel und geht über das hinaus, was die Verschreibung deckt.

03 · BEHANDLUNGSZEITPUNKT

Der Kalender richtet sich nach dem Klima, nicht nach dem Monat

Wie jede Kontaktbehandlung wird es angewendetin brutarmen Zeiten — und «wenig Brut» fällt am Oberrhein nicht auf dasselbe Datum wie im Alpenvorland. Die Fachinformation teilt den Kalender nach Zonen ein:warm, August-September;gemäßigt, November-Dezember;kalt, Januar-Februar. Das ist ein wenig bekannter Anhaltspunkt und erklärt, warum zwei Imker, die «wie immer» arbeiten, mit demselben Mittel unterschiedliche Ergebnisse erzielen.

04 · HONIG UND WACHS

Sieben Tage — und während der Behandlung wird nicht geerntet

Hier unterscheidet sich Apivar von allen anderen. Die Wartezeit für Honig beträgt7 Tage — alle anderen Varroamittel im Sortiment liegen bei null — und sie läuftab der Entnahme der Streifen — nicht ab dem Einhängen: Während der sechs Wochenwird nicht geerntet. Die Fachinformation nennt drei oft übersehene Einschränkungen: nicht während der Tracht anwenden, keinen Honig aus dem Brutraum schleudern undBrutwaben nicht als Honigwaben weiterverwenden. Dazu eine langfristige:Brutwaben werden mindestens alle drei Jahre durch neues Wachs ersetzt. Zusammengerechnet ergibt die reale Planung sechs Wochen plus sieben Tage, außerhalb der Tracht.

⚠ VORSICHTSMASSNAHMEN

Streifen mitundurchlässigen Handschuhen und der üblichen Imkerkleidung handhaben und Kinder während der Anwendung fernhalten. Amitraz kann beim Menschen neurologische Wirkungen auslösen und ist einMonoaminooxidase-Hemmer: Besondere Vorsicht, wenn du MAO-Hemmer oder Blutdrucksenker nimmst oder Diabetiker bist.

Zwei Unverträglichkeiten, die die Fachinformation ausdrücklich nennt: Die Toxizität von Amitrazsteigt in Gegenwart von Kupfersalzen und seine Wirkungsinkt mit Piperonylbutoxid. Und der Beutel ist vakuumverpackt —einmal geöffnet, werden die Streifen verbraucht und nicht für die nächste Saison aufgehoben.

05 · ABGABE UND GEBINDE

Apivar ist einverschreibungspflichtiges Tierarzneimittel und wird unter tierärztlicher Kontrolle oder Aufsicht angewendet. Aus diesem Grunddarf es nicht im Fernabsatz abgegeben werden: Diese Seite ist rein informativ und wickelt keinen Kauf ab. Der versiegelte Beutel enthält10 Streifen — 5 Völker zu je zwei Streifen. Hergestellt von Vetó-pharma in Frankreich.

✓ PASSTDadant und Layens, jeweils mit eigenen Streifenpositionen in der Fachinformation.
✕ PASST NICHTAmitraz ist ein synthetisches Akarizid und in der Bio-Produktion nicht zugelassen. Während der Tracht wird es ebenfalls nicht eingesetzt.
⚠ ACHTUNGDie7 Tage Wartezeit gelten speziell für Apivar. Wer von einem anderen Varroamittel kommt, sollte nicht von null Tagen ausgehen.

TECHNISCHE DATEN

BezeichnungApivar 500 mg Streifen für Bienenstöcke
Zulassungsnummer1283 ESP · Vetó-pharma
WirkstoffAmitraz, 500 mg pro Streifen · Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Matrix · ATCvet QP53AD01
Dosierung und Dauer2 Streifen pro Volk (1 g Amitraz) · Entnahme nach 6 Wochen
PlatzierungDadant: zwischen Wabe 3-4 und 7-8 · Layens: zwischen 5-6 und 9-10
KalenderWarme Zonen Aug-Sep · gemäßigte Nov-Dez · kalte Jan-Feb, stets bei wenig Brut
WartezeitHonig: 7 Tage. Nicht während der Tracht anwenden · keinen Honig aus dem Brutraum schleudern · während der Behandlung nicht ernten
Gebinde und HaltbarkeitVersiegelter Beutel mit 10 Streifen (5 Völker) · 21 Monate · nach Anbruch sofort verwenden · unter 25 °C
AbgabeVerschreibungspflichtiges Tierarzneimittel, angewendet unter tierärztlicher Kontrolle oder Aufsicht
539 Artikel

Technische Daten

Wirkstoff
Amitraz
Produktart
Arzneimittel

Besondere Bestellnummern

ean13
8422320007224
  • PROSPEKT

Haben Sie Fragen zu APIVAR® varroa (5 Beuten)?

Wann darf nach dem Entfernen der APIVAR®-Streifen Honig geerntet werden?

Solange sich APIVAR®-Streifen im Bienenvolk befinden, darf kein Honig geerntet werden. Nach dem Entfernen sieht die zugelassene Packungsbeilage eine Wartezeit von 7 Tagen bis zur Honigernte vor. Die Streifen müssen nach sechs Behandlungswochen entfernt werden; planen Sie die Behandlung so, dass sie sich nicht mit der Erntezeit überschneidet.

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