Leinöl (nicht saugfähig) 1L
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Leinöl (nicht saugfähig) 1L

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Rohes Leinöl ohne Sikkativ und ohne Zusätze, zum Schutz von Beutenholz im Freien. Ein Liter reicht für etwa 8 Beuten. Ohne Sikkative härtet es langsam: Tage bis Wochen. Wichtig: getränkte Lappen können sich selbst entzünden — ausbreiten oder vor der Entsorgung wässern.
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Einzelheiten zu Leinöl (nicht saugfähig) 1L

8

BEUTEN JE LITER

0

ZUGESETZTE SIKKATIVE

Rohes Leinöl ohne Sikkativ, aus Leinsamen gepresst. Der Grundschutz für Beutenholz, das im Freien steht.

„Ohne Sikkativ“ ist kein Qualitätssiegel: es ist ein Hinweis auf die Zeit. Dieses Öl braucht Tage zum Aushärten.

01 · WAS ES MIT DEM HOLZ MACHT

Es bildet keinen Film: es dringt ein und sättigt die Faser

Farbe bleibt oben auf; Leinöl dringt in die Faser ein und sättigt sie, sodass Wasser das Holz besetzt vorfindet und schwer eindringt. Deshalb blättert es nicht ab wie schlecht haftende Farbe: es verschleißt, und man legt eine weitere Schicht nach. Es ist der Grundschutz, mit dem Beutenholz das Werk verlässt — der Lager und Transport übersteht — und zugleich die Basis, auf die später gestrichen wird. Auf sauberem, trockenem Neuholz behandelt ein Liter etwa 8 Beuten.

02 · OHNE SIKKATIV: ES TROCKNET LANGSAM

Tage statt Stunden — darin liegt der ganze Unterschied

„Gekochte“ Leinöle enthalten metallische Sikkative, die die Oxidation beschleunigen und sie in Stunden grifffest machen. Dieses ist roh und ohne Zusätze und härtet durch natürliche Oxidation: mehrere Tage bis Wochen, je nach Temperatur, Luftfeuchte und Schichtdicke. Das macht es zur Wahl für alle, die keine Zusätze am Beutenmaterial wollen, und zwingt zugleich zur Planung: es ist Winterarbeit, nicht die Arbeit vom Vorabend des Einlogierens. In dünnen Schichten mit Pinsel oder im Tauchbad auftragen, zehn bis fünfzehn Minuten einziehen lassen und dann — das unterscheidet saubere Arbeit von einer klebrigen Beute — den Überschuss mit einem Lappen abnehmen. Öl, das an der Oberfläche bleibt, trocknet nicht: es zieht Staub an und klebt monatelang.

03 · WO JA UND WO NICHT

Außenholz; für alles andere die Trockenzeit einplanen

Sein Platz ist Beutenholz im Freien: Zargen, Honigräume, Böden, Deckel und Gestelle. Auf anderem Außenholz — Zäunen, Bänken, Werkzeugstielen — wirkt es genauso. Nachdenken sollte man bei begangenen Innenflächen wie Boden oder Tür: nicht weil das Öl schlechter wäre, sondern weil die Oberfläche bei so langsamer Trocknung wochenlang nicht belastbar ist und in der Zwischenzeit alles annimmt; dafür gibt es sikkativierte Produkte. Nicht auf feuchtes Holz und nicht bei Kälte auftragen: unter rund 10 °C kommt die Aushärtung praktisch zum Erliegen.

LAPPEN: SELBSTENTZÜNDUNGSGEFAHR

Das ist der Hinweis, den man lesen sollte, auch wenn man sonst nichts liest. Leinöl härtet durch Oxidation aus, und diese Reaktion setzt Wärme frei. Ein getränkter, zusammengeknüllter Lappen gibt diese Wärme nicht ab: er erhitzt sich selbst und kann in Brand geraten, ohne dass jemand eine Flamme daranhält. Es ist eine dokumentierte Ursache von Werkstattbränden und geschieht über Stunden, nicht sofort. Gebrauchte Lappen niemals aufhäufen oder in den Müll werfen: im Freien auf nicht brennbarer Unterlage ausbreiten, bis sie steif und trocken sind, oder vor der Entsorgung in einem geschlossenen Metallbehälter unter Wasser setzen. Dasselbe gilt für Papier, Einweghandschuhe und getränkte Sägespäne.

04 · VOR DEM KAUF

Es ist ein Rohstoff: rohes Öl ohne Zusätze, ohne Pigment und ohne Lösemittel. Die konkrete Chargenspezifikation steht auf dem Etikett des Gebindes. Das Gebinde gut verschlossen halten — das Öl oxidiert auch innen, und eine angebrochene, monatelang offene Dose dickt ein. Und eine Regel, die Ärger spart: erst an einem Reststück probieren und die Farbe ansehen, denn Leinöl dunkelt das Holz nach und vergilbt mit der Zeit noch etwas.

✓ PASSTBeutenholz im Freien: Zargen, Honigräume, Böden, Deckel und Gestelle.
✕ ES IST KEINEFarbe und kein schnelltrocknendes Produkt: es härtet in Tagen, nicht Stunden.
⚠ DIE LAPPENSie können sich selbst entzünden. Ausbreiten oder vor der Entsorgung wässern.

TECHNISCHE DATEN

LTA-Referenz131313
ProduktRohes Leinöl, ohne Sikkativ
GewinnungPressung von Leinsamen
ZusätzeKeine: ohne Sikkativ, Pigment und Lösemittel
Gebinde1 Liter
ErgiebigkeitEtwa 8 Beuten je Liter
TrocknungTage bis Wochen je nach Temperatur und Luftfeuchte
AuftragPinsel oder Tauchbad, dünne Schichten, Überschuss abnehmen
Vorgesehene VerwendungSchutz von Außenholz
LagerungGebinde gut verschlossen
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Besondere Bestellnummern

ean13
8428073000604

Bewertungen über Leinöl (nicht saugfähig) 1L

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Haben Sie Fragen zu Leinöl (nicht saugfähig) 1L?

Hat dieses Leinöl ohne Sikkativ Lebensmittelqualität und eignet es sich für Küchen- oder Schneidebretter?

Nein. Das Sicherheitsdatenblatt dieser Referenz bestätigt weder Lebensmittelqualität noch eine Eignung für den Lebensmittelkontakt. Als vorgesehene Verwendung nennt es die Abdichtung von Bauwerken, rät von nicht angegebenen Anwendungen ab und verlangt, den Kontakt mit Lebensmitteln zu vermeiden. Das Öl ist zum Schutz des Außenholzes von Beuten bestimmt, nicht für Küchen- oder Schneidebretter. Verwenden Sie dafür eine Oberflächenbehandlung mit ausdrücklicher Zulassung für den Lebensmittelkontakt.

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