5 L KANISTER | 0 SIKKATIVE |
~40 BEUTEN | 4,8 kg NETTOGEWICHT |
Leinöl zum Schutz des Beutenholzes, ohne Sikkative und ohne chemische Zusätze. 5-Liter-Kanister, reicht für etwa 40 Beuten.
Anders als ein Anstrich, der als Film obenauf sitzt und irgendwann abblättert, zieht das Öl in die Holzpore ein und schützt von innen heraus. Dieses kommt ohne zugesetztes Sikkativ, und das ist die Entscheidung, die es prägt: Es enthält nichts, was die Trocknung beschleunigt, also muss man ihm Zeit lassen.
01 · OHNE SIKKATIV
Handelsübliche Leinöle enthalten meist Sikkative: Metallsalze, die die Oxidation beschleunigen, damit ein Auftrag in Stunden statt in Tagen grifffest ist. Sie wirken, und sie sind ein chemischer Zusatz. Dieses hat keine, das Öl härtet also von allein durch Oxidation an der Luft aus und braucht deutlich länger zum Trocknen — der Wermutstropfen, der bei den Anwendern immer wieder auftaucht und den man einplanen sollte, bevor man loslegt. Dafür ist das, was ins Holz geht, nichts als Öl. Wer nach Öko-Richtlinien arbeitet, dem ist genau dieses Fehlen von Zusätzen wichtig; was Sie einsetzen dürfen, entscheidet allerdings Ihre Öko-Kontrollstelle — fragen Sie dort nach, bevor Sie Ihr Material behandeln.
02 · WIE ES AUFGETRAGEN WIRD
Es wird direkt auf sauberes, trockenes Holz aufgetragen, mit dem Pinsel. Nicht bis zur glatten Oberfläche schleifen: Durch die offene Pore zieht das Öl ein, eine zu fein geschliffene Fläche nimmt es kaum an. Dünn auftragen und einziehen lassen; steht nach einer Weile noch Öl auf der Fläche, mit einem Lappen abnehmen, bevor es klebrig wird. Neues Holz schluckt beim ersten Auftrag viel und beim zweiten deutlich weniger — daran merkt man, wann es gesättigt ist.
Behandelt wird außen. Innen ist es nicht nötig: Das Volk kleidet die Wände mit der Zeit von selbst mit Propolis und Wachs aus, und das ist die Innenausstattung, die die Beute will.
03 · VERDÜNNEN ODER NICHT?
Das ist die häufigste Frage, und die Antwort hängt davon ab, was Ihnen wichtiger ist.
| Pur | Ins Holz geht Leinöl und sonst nichts. Es zieht langsamer ein und trocknet länger, aber Sie fügen dem Material nichts hinzu. |
|---|---|
| Verdünnt | Mit einem passenden Lösemittel angesetzt wird es dünnflüssiger und zieht beim ersten Auftrag tiefer ein; ein bekannter Kniff, der funktioniert. Nur geht das Lösemittel mit ins Holz: Im Ökobetrieb ist dieser Teil abzuklären. |
04 · VOR DEM KAUF
Der 5-Liter-Kanister reicht für etwa 40 Beuten, ein Richtwert: neues, ungehobeltes Holz nimmt weit mehr auf als eine Zarge, die schon mehrfach behandelt wurde. Und eine Vorsichtsmaßnahme, die dem Leinöl allgemein gilt und nicht diesem Produkt: getränkte Lappen erhitzen sich beim Oxidieren von selbst und können in Brand geraten. Ausgebreitet an der Luft trocknen lassen oder vor dem Entsorgen in Wasser legen — niemals zusammengeknüllt in einen Eimer.
| ✓ PASST | Beuten, Honigräume, Deckel und Böden aus Holz von außen behandeln und jede Saison nacharbeiten. |
| ✕ PASST NICHT | Arbeiten unter Zeitdruck. Ohne Sikkativ trocknet es langsam; wer die Zargen morgen braucht, greift besser zu etwas anderem. |
| ⚠ NICHT ENTHALTEN | Ein Pinsel. Und es ist kein Anstrich: Es schützt und vertieft den Holzton, gibt aber keine Farbe und deckt nicht. |
| Produkt | Leinöl für den Holzschutz |
|---|---|
| Zusammensetzung | Leinöl · ohne Sikkative und ohne chemische Zusätze |
| Gebinde | 5-Liter-Kanister · 4,8 kg netto |
| Ergiebigkeit | Etwa 40 Beuten, Richtwert je nach Saugfähigkeit des Holzes |
| Auftrag | Mit dem Pinsel, auf sauberes trockenes Holz, von außen |
| Trocknung | Langsam, da ohne Sikkative · einziehen lassen und Überschuss abnehmen |
| Vorsicht | Getränkte Lappen können sich selbst erhitzen: ausgebreitet trocknen oder in Wasser legen |
Besondere Bestellnummern
1 datei verfügbar

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