Honig-Rührwerk 300kg
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4339 ,00

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Doppelwandiger beheizter Homogenisator für Honig mit einer Kapazität von 300 kg. Es ermöglicht auch die Zubereitung von Sahnehonig. Deutsche Marke Carl Fritz.

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Einzelheiten zu Honig-Rührwerk 300kg

Kontrollierte Temperatur, Bodenrechen und 300 kg Fassungsvermögen — das Werkzeug für ernsthafte Honigverarbeitung im Schleuderraum.

Ab einem gewissen Produktionsumfang hören Cremehonigherstellung und Chargenhomogenisierung auf, Handwerksarbeit zu sein — sie werden zu Prozessen, die präzise Kontrolle erfordern: stabile Temperatur, reproduzierbare Rührzyklen und gleichmäßige Verteilung der Impfkristalle. Dieses doppelwandige Honigrühr- und Mischgerät von Carl Fritz Imkertechnik ist genau dafür ausgelegt: bis zu 300 kg Honig auf der gewünschten Arbeitstemperatur halten, mit dem selbst gewählten Rührprofil arbeiten und das alles ohne ständige Anwesenheit. Das Ergebnis ist ein Honig mit einheitlicher Farbe, Textur und Konsistenz — Charge für Charge.

🌡️ Doppelwandheizung — stabile Temperatur für jeden Arbeitsschritt

Die Doppelwandheizung mit 6 kW / 400 V hält den Honig auf der jeweiligen Arbeitstemperatur, ohne den gesamten Raum beheizen zu müssen. Für Homogenisierung und Sortenmischung liegt der optimale Bereich bei 25–30 °C: Der Honig fließt und mischt sich gleichmäßig, ohne dass Enzyme geschädigt oder HMF-Werte erhöht werden. Für die Cremehonigherstellung lässt sich die Doppelwand gezielt auf die 20–22 °C einstellen, die eine kontrollierte Kristallisation erfordert. Die Doppelwand fasst ca. 72 Liter — befüllen Sie sie mit entmineralisiertem Wasser oder gefiltertem Regenwasser für optimale Wärmeübertragung ohne Korrosionsrisiko. Die Beheizung ist außerdem unverzichtbar, wenn Sie kalt gelagertem oder frisch geschleudertem Honig verarbeiten wollen: Bei hoher Viskosität ist eine gleichmäßige Durchmischung ohne Temperaturunterstützung schlicht nicht möglich.

🔩 Rührschnecke mit Bodenrechen — vollständige Durchmischung ohne tote Zonen

Die Rührschnecke bewegt den Honig von unten nach oben und erzeugt dabei eine umlaufende Strömung, die auch bei kurzen Rührzyklen eine gründliche Homogenisierung sicherstellt. Der Bodenrechen folgt der konischen Form des Tankbodens exakt: Er erreicht jeden Winkel des Behälters, verhindert Kristallansätze an Wand und Boden und sorgt dafür, dass keine Luftblasen in der Masse eingeschlossen werden — ein typischer Fehler bei schnelllaufenden Rührstäben oder Bohrmaschinenaufsätzen, der die Optik des fertigen Produkts ruiniert. Die Rührschnecke arbeitet ohne endseitiges Stützlager, sodass keine Verunreinigung durch Lagerfett möglich ist. Bei ~24 U/min ist die Drehzahl auf schonende Kristallarbeit ausgelegt. Mindestfüllmenge: 100 kg (ca. 1/3 des Behälters), um eine gleichmäßige Durchströmung zu gewährleisten.

🍯 Cremehonigherstellung — mit und ohne Impfhonig

Das Gerät eignet sich für beide gängigen Verfahren. Ohne Impfhonig (natürliche Kristallisation): 2–3 Mal täglich je 15–20 Minuten bei 20–22 °C rühren, bis die Masse durchgehend einheitliche Farbe zeigt. Rapshonig kann bereits nach 2–3 Tagen fertig sein; Waldhonig und sommerlicher Blütenhonig benötigen bis zu zwei Wochen. Mit Impfhonig (Dyce-Methode): Die Mischhomogenität dieser Maschine erlaubt es, die Impfmenge auf nur 2–3 % der Gesamtmenge zu reduzieren — bei 300 kg genügen 6–9 kg feinkristalliner Impfhonig. So bleibt Farbe und Geschmack unverändert. Als Impfhonig eignet sich fein gesiebter Raps- oder Luzernehonig, der vorsichtig bis zur Gießfähigkeit erwärmt wird, dabei aber seine milchig-weiße Farbe behält, und dann auf 20–22 °C abgekühlt eingebracht wird. Nach dem letzten Rührgang kann sofort abgefüllt werden — keine Wartezeit. Bei 13–15 °C Lagerung ist der Honig in 8–16 Stunden verkaufsfertig.

🔄 Chargenhomogenisierung und Sortenmischung

Wer Honige verschiedener Trachten oder Herkünfte zu einem Produkt mit definiertem Charakter vereinen will, braucht gleiche Ausgangstemperatur und vollständige Durchmischung. Alle Sorten separat schmelzen, auf dieselbe Temperatur bringen und dann drei Mal je 30–40 Minuten rühren — mit je 3–4 Stunden Pause dazwischen. Das Ergebnis ist ein Honig mit einheitlichem Farbton und gleichmäßiger Struktur über die gesamte Charge. Achtung bei glucosereichen Sorten wie Rapshonig: ihr Charakter dominiert stark — zu hohe Anteile können den Farbton der Mischung deutlich aufhellen, was viele Kunden irritiert. Im Zweifel zuerst in einem kleineren Behälter testen. Das Gerät lässt sich außerdem zur Zuckerwasserherstellung für die Bienenernährung nutzen: Wasser einfüllen, Motor starten, Zucker langsam einrieseln lassen — nach 20–30 Minuten vollständig gelöst.

⏱️ Automatisierung mit Zeitschaltuhr — rühren ohne Anwesenheit

Dauerbetrieb schadet dem Honig und dem Motor gleichzeitig — und der Imker hat Besseres zu tun, als die Uhr zu beobachten. Für 400-V-Motoren bietet CFM die Zeitschaltuhr 400 V (Art.-Nr. 5092100) an: mechanisches Legrand-Schaltwerk, 24-h-Programmierung, kürzeste einstellbare Rührzeit 10 Minuten, Einbau und Verdrahtung durch CFM-Techniker direkt am Gerät. Protokoll einmal einstellen — die Maschine arbeitet selbstständig, auch wenn Sie im Bienenstand sind. Die Wiederholbarkeit der Rührzyklen ist zudem die Voraussetzung für reproduzierbare Cremehonigqualität von Charge zu Charge. Die Zeitschaltuhr ist separat erhältlich.

📋 Technische Daten

Fassungsvermögen 300 kg
Mindestfüllmenge 100 kg (ca. 1/3 des Behälters)
Antrieb Flachgetriebemotor 550 W / 400 V
Drehzahl ~24 U/min
Heizung 6 kW / 400 V
Behälterinnen-Ø 55 cm
Behälteraußen-Ø 60 cm
Gesamthöhe 157 cm
Auslauf Scheibenventil DN50 (bodengleich angeschweißt)
Füllmenge Doppelwandung ~72 Liter (entmineralisiertes Wasser empfohlen)
Material Edelstahl — Behälter, Rührschnecke und alle Anbauteile
Gewicht (ohne / mit Verpackung) 88 kg / 110 kg (Palette)
Hersteller Carl Fritz Imkertechnik GmbH & Co. KG — Mellrichstadt, Deutschland
Optionales Zubehör Zeitschaltuhr 400 V (Art.-Nr. 5092100) · Stativ (Art.-Nr. 5097050) — separat erhältlich