Mechanische Trennung von Honig und Wachs. Kapazität bis 50 kg/h. Aus säurebeständigem Edelstahl. Kompakt, effizient und leicht zu transportieren.
Entdeckelungswachspresse mit 50 kg/h: sie holt den im Wachs verbliebenen Honig kalt heraus und verlangt 400 V Drehstrom.
Das Erste, worauf zu schauen ist, ist nicht der Durchsatz. Es ist der Strom: der Getriebemotor mit 0,55 kW läuft an 400 V Drehstrom, also gehört zuerst geprüft, was in der Schleuderei ankommt. Der Rest der Maschine ist mit Absicht einfach.
01 · 400 V DREHSTROM: DER ERSTE FILTER
Gesteuert wird über einen L-0-P-Schalter ohne Drehzahlregelung: einschalten, sie arbeitet mit ihren 14 Umdrehungen je Minute, ausschalten. Es gibt keine Programme einzustellen und nichts, was sich verstellen kann.
Diese Einfachheit hat eine Kehrseite: die Maschine passt sich nicht an trockeneres oder nasseres Entdeckelungswachs an, man passt sich an, indem man langsamer beschickt. Und mit 45 Kilo auf Rädern fährt sie durch die Halle, aber nicht auf einen Zwischenboden.
02 · WIE SIE HONIG UND WACHS TRENNT
Das Entdeckelungswachs gelangt in einen Lochzylinder, in dem eine Schnecke es vorschiebt und gegen die Wand presst. Der Honig tritt durch die Löcher aus und fällt auf das Sieb darunter; das nun verdichtete Wachs wandert weiter und tritt am Ende aus.
Das Ergebnis sind zwei fortlaufend getrennte Ströme: Honig unten und ein trockener Wachskuchen vorne. Die 50 kg/h beziehen sich auf verarbeitetes Entdeckelungswachs, nicht auf gewonnenen Honig: was zurückkommt, hängt davon ab, wie nass es vom Entdeckelungstisch kommt.
03 · PRESSEN IST NICHT SCHMELZEN
Die klassische Alternative, diesen Honig zurückzuholen, ist das Ausschmelzen im Wachsschmelzer. Das funktioniert, bringt aber Wärme in ein Erzeugnis, das dafür bezahlt: oberhalb von 40 °C steigt der HMF-Wert des Honigs und die Diastase fällt, und beides sind gesetzliche Kennwerte, die in der Analyse gemessen werden.
Eine Presse arbeitet kalt, bei Raumtemperatur. Der austretende Honig hat keinerlei Wärmelast erhalten und kann damit in den Erntestrom zurück, statt als Honig zweiter Wahl abgeschrieben zu werden.
04 · WAS HERAUSKOMMT BRAUCHT EINEN SCHRITT
Der gepresste Honig führt Wachsfeinanteile mit und gehört vor dem Abfüllen geklärt oder gefiltert; das Sieb der Presse hält das Grobe zurück, es feint nicht.
Das Wachs kommt kompakt und trocken heraus und kann direkt in den Schmelzer. Das ist die richtige Reihenfolge in der Schleuderei: erst kalt pressen, um den Honig zu holen, und erst danach das Wachs erwärmen, das die Wärme sehr wohl verträgt.
05 · VOR DEM KAUF
Eine Maschine für die Halle, nicht für die Garage.
| ✓ PASST | Schleuderräume mit 400 V Drehstrom, die in Serie entdeckeln und den Honig aus dem Entdeckelungswachs holen wollen, ohne ihn zu erwärmen. |
| ⚠ STROM PRÜFEN | An einer einphasigen 230-V-Installation läuft diese Maschine nicht an. Das ist der Filter vor jeder weiteren Überlegung. |
| ✕ SIE FILTERT NICHT UND SCHMILZT NICHT | Der gepresste Honig braucht danach eine Klärung und das Wachs einen Schmelzer. Die Presse trennt nur. |
| Bauart | Entdeckelungswachspresse mit Schnecke, Dauerbetrieb |
|---|---|
| Leistung | Bis 50 kg/h Entdeckelungswachs |
| Motor | Getriebemotor 0,55 kW |
| Anschluss | 400 V Drehstrom |
| Schneckendrehzahl | Bis 14 U/min |
| Steuerung | L-0-P-Schalter, ohne Drehzahlregelung |
| Werkstoff | Säurebeständiger Edelstahl |
| Motorabdeckung | Schwarz lackierter Stahl |
| Abmessungen | 1.050 × 400 × 680 mm |
| Gewicht | 45 kg, auf Rädern |
| Herstellung | Polen, Marke LYSON, Reihe OPTIMA |
| Referenz | W20970_OP |
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